Freitag, 2. Oktober 2009

Die Sache mit dem Studio…

Ich weiß nicht 100%ig ob die Bedrückung der Situation rüberkommt. Aber seien sie gewiss dass ich in den letzten drei Wochen kaum zur Ruhe kam. Schlafen konnte ich nur mit verschreibungspflichtiger Hilfe.

Nochmal aufgelistet:

- Erfolgreiches Bewerbungsgespräch

- Nach 3 Tagen: Zusage des Jobs
o Erster Arbeitstag in drei Wochen!!!

- Nach 3 Tagen: Ankunft der Arbeitsverträge

- Rechtshilfe wegen des Vertrages

- Vergebliche Wohnungssuche

- Ausarbeiten eines ausführlichen Jahresplanes um mich in die Firma einzubringen.

- Terminierung eines zweiten Gesprächs wegen der Vertragsschwächen

- Weitere vergebliche Wohnungssuche

- Eine Notunterkunft ausfindig gemacht und zugesagt

- Zweiter Gesprächstermin
o Keine Änderungen am Vertrag, außer einer winzigen Anhebung des Gehaltes.

- Anfang des Umzuges:
o Einkaufen der nötigen Utensilien
o Packen für die Notunterkunft

Freitag, 2. Oktober 2009

Unbequeme Fragen...

Ok, die Skepsis hat gesiegt und ich habe die Angst überwunden den Job wieder zu verlieren, weil ich unbequeme Fragen stellen muss.
Ich schrieb eine höfliche und förmliche E-Mail mit der bitte um ein weiteres Gespräch um Fragen zum Vertrag zu beantworten. Leider bekam ich keine Antwort, also musste ich zum Telefonhörer greifen. Ich schluckte den Frosch herunter, der sich in meiner Kehle breit machte, als ich anfing die Telefonnummer des Geschäftes zu wählen.

Freitag, 2. Oktober 2009

Einmal wohnen bitte!

Mittlerweile bin ich seit zwei Wochen vergeblich auf der Suche nach einer Wohnung. Wohnungen die nicht die Hälfte meines Nettos auffressen sind rar gesät. D.h. Wohnungen die unter 500 Euro Warmmiete kosten, sind in meiner neuen Wohngegend kaum vorhanden.

Freitag, 2. Oktober 2009

Nachtrag nach Sozialhilfesuche:

Am nächsten Tag begab ich mich also mit einer Kopie meines Arbeitsvertrages und meinem Personalausweis zur Stadtverwaltung meines Ortes und sagte an der Information folgende Worte: Ich möchte bitte einen Wohnberechtigungsschein beantragen.

Freitag, 2. Oktober 2009

Die Suche nach Unterstützung:

Wie das Leben so spielt… braucht man eine konkrete Telefonnummer eines Amtes um genau eine einzige Frage zu stellen, nämlich die nach finanzieller Unterstützung, so sucht man im Internet vergeblich. Tippt man bei Google etwa die willkürlichen Buchstaben A R G E ein, so wird man nur zur Seite der Arbeitsagentur geführt.

Freitag, 2. Oktober 2009

Endlich Glück?

Drei Monate Arbeitslosigkeit… drei vergebliche Vorstellungsgespräche und nun nach dem vierten Vorstellungsgespräch kommt sogar ein Jobangebot.

Ich muss sogar noch nicht einmal 500 km wegziehen, so wie bei den anderen Jobs, sondern nur 170km.

Freitag, 2. Oktober 2009

The Story so far…

Allgegenwärtig war der Wunsch Designer zu werden, schon während der Schule habe ich mich dahingehend trainiert… es folgte also ein Abitur an der Fachoberschule für Gestaltung. Daraufhin folgten diverse Praktika in den verschiedensten Richtungen, in denen ich Interesse gezeigt hatte und letztendlich ein Studium.

Das Studium musste ich leider nach dem vierten Semester abbrechen, da die Studiengebühren nicht mehr aufzubringen waren. Durch das Kunststudium wurde allerdings mein Interesse an der Fotografie geweckt und ich entschied mich eine Ausbildung zum Fotografen zu machen.

Diese Ausbildung schloss ich mit großem Erfolg ab…

… und nun informiere ich Sie auf diesem Blog über sämtliche Widrigkeiten, auf die ein junger Fotograf so stoßen kann.