Mittwoch, 10. Februar 2010
Geotagging, Hobbyismus trifft auf Hightech
Nachdem ich mich nun mehrere Tage mit dem Thema Geotagging auseinander gesetzt habe, ist dies also nun die dritte Version eines Artikels der mich durchaus Zeit und Nerven gekostet hat, da die Recherche nach Fakten, Qualität und Hardware einiges an Zeit beansprucht hat.
Ans Eingemachte… was ist denn überhaupt Geotagging?
Geotagging, in der Fotografie, bezeichnet den Vorgang, eine Fotografie dem Aufnahmestandort zuzuordnen. Diese Zuordnung kann man auf verschiedene Weisen erstellen. Entweder auf eine sehr handarbeitliche Methode, indem man seine Bilder in einer Foto-Community wie Ipernity.com einzeln anwählt und dann per Drag and Drop an den Punkt der eingeblendeten Karte zieht, wo das Foto aufgenommen wurde.
So etwas kann man natürlich nicht nur online machen. Es gibt auch kostenfreie Software um seine Fotos einem Platz auf einer Karte zu zuordnen.
Meistens fangen „Geotagger“ genau so an.
Sieht man über einen Zeitraum wo man schon überall war, dann steigt das Interesse, dieses Hobby weiter auszubauen. Das halbwegs, irgendwie, aber dann doch nicht genau zuordnen an einen Platz weicht dann einer Automatisierung mit Hilfe von Geotagging Hard- und Software.
Gutes und genaues geotagging erfolgt mit Hilfe von GPS-Geräten die zu jeder Aufnahme eine mehr oder minder genaue Angabe von Geokoordinaten speichern.
Ans Eingemachte… was ist denn überhaupt Geotagging?
Geotagging, in der Fotografie, bezeichnet den Vorgang, eine Fotografie dem Aufnahmestandort zuzuordnen. Diese Zuordnung kann man auf verschiedene Weisen erstellen. Entweder auf eine sehr handarbeitliche Methode, indem man seine Bilder in einer Foto-Community wie Ipernity.com einzeln anwählt und dann per Drag and Drop an den Punkt der eingeblendeten Karte zieht, wo das Foto aufgenommen wurde.
So etwas kann man natürlich nicht nur online machen. Es gibt auch kostenfreie Software um seine Fotos einem Platz auf einer Karte zu zuordnen.
Meistens fangen „Geotagger“ genau so an.
Sieht man über einen Zeitraum wo man schon überall war, dann steigt das Interesse, dieses Hobby weiter auszubauen. Das halbwegs, irgendwie, aber dann doch nicht genau zuordnen an einen Platz weicht dann einer Automatisierung mit Hilfe von Geotagging Hard- und Software.
Gutes und genaues geotagging erfolgt mit Hilfe von GPS-Geräten die zu jeder Aufnahme eine mehr oder minder genaue Angabe von Geokoordinaten speichern.
Mittwoch, 3. Februar 2010
Kleine Scouting Begleiter
Ich habe lang überlegt ob diesen Artikel schreiben soll, besonders da ja jeder so seine eigene Meinung vertritt und die guten Hersteller von Kompaktkameras sich am Branchenhype beteiligen müssen/wollen um nicht von der Konkurrenz überboten zu werden.
Es gibt zwei aufeinanderprallende Aussagen, die man häufig zu hören bekommt:
Die Aussage:
„Ach was, wenn ich unterwegs bin nehm ich meine kleine Knipse überall mit hin!“
Und die Aussage:
„Niemals nicht verlasse ich das Haus ohne meine DSLR!“
Als Fotograf schleppe ich, im wahrsten Sinne des Wortes, meine Kamera überall mit hin. Will man auf alle Eventualitäten vorbereitet sein, dann nimmt man noch diese und jene Optik mit und den zweiten Blitz, und die Funkauslöser und den zweiten und dritten Satz Akkus usw.
Da stellt sich natürlich die Frage nach der eierlegenden Wollmilchsau.
Es gibt zwei aufeinanderprallende Aussagen, die man häufig zu hören bekommt:
Die Aussage:
„Ach was, wenn ich unterwegs bin nehm ich meine kleine Knipse überall mit hin!“
Und die Aussage:
„Niemals nicht verlasse ich das Haus ohne meine DSLR!“
Als Fotograf schleppe ich, im wahrsten Sinne des Wortes, meine Kamera überall mit hin. Will man auf alle Eventualitäten vorbereitet sein, dann nimmt man noch diese und jene Optik mit und den zweiten Blitz, und die Funkauslöser und den zweiten und dritten Satz Akkus usw.
Da stellt sich natürlich die Frage nach der eierlegenden Wollmilchsau.
Dienstag, 2. Februar 2010
Ein wenig Musik für den Blog
An dieser Stelle mal zu etwas vollkommen anderem:
Ein toller Song, ein toller Text und ein tolles Video. Man sollte es sich zwei Mal anschauen, damit man sich einmal auf den Text mit der Atmosphäre konzentrieren kann und dann einmal auf das Video und die Untertitel!
Ein toller Song, ein toller Text und ein tolles Video. Man sollte es sich zwei Mal anschauen, damit man sich einmal auf den Text mit der Atmosphäre konzentrieren kann und dann einmal auf das Video und die Untertitel!
Freitag, 29. Januar 2010
Premiere Pro und das MPEG...
Das erste grundsätzliche Problem:
Anscheinend sollte man jederzeit ein ordentliches Programm zur Hand haben um die Dateien, die man aus der Videokamera gewinnt, in ein kompatibles Format für Premiere Pro zu konvertieren.
Davon gibt es massenweise kostenfreie und lizenzfreie im Internet. Open Source rockt halt eben doch hier und da.
Warum ist so ein Konverter wichtig? Wie schon oben gesagt: Premiere Pro kann halt nicht mit allen Dateitypen! Warum eigentlich nicht liebe „Marktführer Adobe Entwickler“?
...
Anscheinend sollte man jederzeit ein ordentliches Programm zur Hand haben um die Dateien, die man aus der Videokamera gewinnt, in ein kompatibles Format für Premiere Pro zu konvertieren.
Davon gibt es massenweise kostenfreie und lizenzfreie im Internet. Open Source rockt halt eben doch hier und da.
Warum ist so ein Konverter wichtig? Wie schon oben gesagt: Premiere Pro kann halt nicht mit allen Dateitypen! Warum eigentlich nicht liebe „Marktführer Adobe Entwickler“?
...
Freitag, 29. Januar 2010
Der neue Lernbereich
Hallo liebe Leserinnen und Leser,
ich wage ein Experiment und riskiere mich damit bis auf die Knochen zu blamieren. Es geht um folgendes:
Zu fotografieren ist selbst unter schlimmsten Bedingungen kein Problem… aber Filmen?
Ich hab in den vergangenen 28 Jahren so ca. drei bis fünf Mal eine Videokamera in der Hand gehalten.
Und nun will ich mir das Filmen und die Videobearbeitung beibringen.
… im Moment scheint es mir eine kleine Herkulesaufgabe zu sein, aber mit Massenweise Kommentaren und Mithilfe, sowie Eigeninitiative werde ich das Kind schon schaukeln…
Mitmachen und Konstruktivität ist also gefragt… bessergesagt: bitte helft mir! Immerhin verrat ich Euch ja auch meine Tricks. ^^
ich wage ein Experiment und riskiere mich damit bis auf die Knochen zu blamieren. Es geht um folgendes:
Zu fotografieren ist selbst unter schlimmsten Bedingungen kein Problem… aber Filmen?
Ich hab in den vergangenen 28 Jahren so ca. drei bis fünf Mal eine Videokamera in der Hand gehalten.
Und nun will ich mir das Filmen und die Videobearbeitung beibringen.
… im Moment scheint es mir eine kleine Herkulesaufgabe zu sein, aber mit Massenweise Kommentaren und Mithilfe, sowie Eigeninitiative werde ich das Kind schon schaukeln…
Mitmachen und Konstruktivität ist also gefragt… bessergesagt: bitte helft mir! Immerhin verrat ich Euch ja auch meine Tricks. ^^
Dienstag, 26. Januar 2010
Tipps und Tricks zum digitalen Malen – Teil 3 (Der digitale Bleistift)
Will man auf einem leeren Dokument anfangen zu arbeiten und komplett ohne Vorlage arbeiten, so benötigt man eine geeignete Pinselspitze, die einem das Gefühl von einem Bleistift auf Papier gibt.
Sie sollen natürlich jetzt nicht mit einem Stück Schmirgelpapier die Arbeitsfläche von Ihrem Grafiktablett aufrauen.
Ich zeige Ihnen in diesem Artikel meinen digitalen Bleistift und welche Einstellungen ich vorgenommen habe.
Sie sollen natürlich jetzt nicht mit einem Stück Schmirgelpapier die Arbeitsfläche von Ihrem Grafiktablett aufrauen.
Ich zeige Ihnen in diesem Artikel meinen digitalen Bleistift und welche Einstellungen ich vorgenommen habe.
Donnerstag, 21. Januar 2010
Print24 hilft den Erdbebenopern auf Haiti!

Die Onlinedruckerei Print24 hat eine Spendenaktion gestartet, welche Blogger darum bittet über diese Aktion zu berichten.
Die Druckerei selber spendet einen Basisbetrag von 5.000 Euro um die Erdbebenopfer, insbesondere die Kinder, zu unterstützen. Für jeden Blogger, der über diese Aktion berichtet, spendet Print24 weitere 50 Euro… und zwar solange bis eine Endsumme von 10.000 Euro erreicht wird.
Donnerstag, 21. Januar 2010
Tipps und Tricks zum digitalen Malen - Teil 2
Der Kopist hat wieder zugeschlagen! Manchmal findet man irgendwo in der großen, weiten Welt ein Bild das einem hervorragend gefällt.
Aber was tut man wenn dieses Bild rein zufällig das Cover einer Sammler DVD-Box
ist und man diese weder einfach schnell kaufen kann, noch in einer befriedigenden Größe im Internet findet?
Die Antwort ist ganz einfach… man malt es einfach selber!
Hier seht ihr das Endergebnis:

Aber was tut man wenn dieses Bild rein zufällig das Cover einer Sammler DVD-Box
ist und man diese weder einfach schnell kaufen kann, noch in einer befriedigenden Größe im Internet findet?
Die Antwort ist ganz einfach… man malt es einfach selber!
Hier seht ihr das Endergebnis:
Mittwoch, 20. Januar 2010
Angewandt: Pxel gegen Vektoren
Dieser Nachbau eines Anime Artworks aus der Serie: One Piece, stellt nicht nur eines meiner Erstlingswerke, in Sachen Vektoren, dar, sondern war damals für mich auch gleichzeitig der Feldversuch den konkreten Unterschied zwischen Pixeln und Vektoren deutlich zu machen.
Da ich zum Zeitpunkt dieses Erzeugnisses noch nicht so fit in Illustrator war, habe ich lediglich die Konturen in Illustrator erzeugt, diese nach Photoshop exportiert, und dann mittels Pfaden dort die Farbfelder erzeugt.
Um den Umgang mit Pfaden zu trainieren und der Pfadpalette, sowie der Anordnung und Ausrichtung geradezu perfekt.
Heute weiß man natürlich dass besonders Schattierungen sehr viel leichter in Illustrator zu erzeugen sind, wenn man den Umgang mit Schnittmasken erlernt hat.
Pfade in Photoshop sind ebenfalls Vektoren, sie werden in der Pfadpalette auch als Vektoren gespeichert, füllt man diese hingegen auf einer Ebene mit einer Kontur oder einer Fläche, so werden diese wieder als normale Pixel in der Ebenenpalette angegeben.
Um mir eine gutes Druckergebnis zu sichern, habe ich die Datei entsprechend groß angelegt. In diesem Fall: 300mm x 500mm, bei 300ppi, im CMYK Farbraum
Basiswissen: ppi = Pixel per Inch, erst bei einem Druckergebnis wandelt der Rechner die ppi in dpi um. Dpi= Dots per Inch. (Mehr zum Thema Auflösung und Druckergebnis folgt in einem eigenen Artikel)
Ebenfalls wichtig: Hat man die Absicht eine Grafik zu drucken sollte der allgemein benutze RGB Farbraum verlassen werden und in CMYK umgewandelt werden. Damit vermeidet man ungewollte Farbverschiebungen. (mehr zum Thema wichtige Farbräume folgt in einem eigenen Artikel)
In Photoshop ist es ebenfalls Möglich mit Vektormasken zu arbeiten. Vektormasken stellen Formen und Verläufe dar die ebenfalls Verlustfrei skaliert werden können. Aber dazu ein anderes Mal.
Das Vektorergebnis: Nami, die Piratin

Wie Sie sehen sind alle Formen sehr klar und deutlich und kommen einer Manga-Zeichnung sehr nahe.
Im krassen Gegensatz steht das Ergebnis der digitalen Malerei.
Das Pixelergebnis: Nami, die Piratin

Die Formen und Proportionen wirken wesentlich plastischer und realitätsnaher.
Da ich zum Zeitpunkt dieses Erzeugnisses noch nicht so fit in Illustrator war, habe ich lediglich die Konturen in Illustrator erzeugt, diese nach Photoshop exportiert, und dann mittels Pfaden dort die Farbfelder erzeugt.
Um den Umgang mit Pfaden zu trainieren und der Pfadpalette, sowie der Anordnung und Ausrichtung geradezu perfekt.
Heute weiß man natürlich dass besonders Schattierungen sehr viel leichter in Illustrator zu erzeugen sind, wenn man den Umgang mit Schnittmasken erlernt hat.
Pfade in Photoshop sind ebenfalls Vektoren, sie werden in der Pfadpalette auch als Vektoren gespeichert, füllt man diese hingegen auf einer Ebene mit einer Kontur oder einer Fläche, so werden diese wieder als normale Pixel in der Ebenenpalette angegeben.
Um mir eine gutes Druckergebnis zu sichern, habe ich die Datei entsprechend groß angelegt. In diesem Fall: 300mm x 500mm, bei 300ppi, im CMYK Farbraum
Basiswissen: ppi = Pixel per Inch, erst bei einem Druckergebnis wandelt der Rechner die ppi in dpi um. Dpi= Dots per Inch. (Mehr zum Thema Auflösung und Druckergebnis folgt in einem eigenen Artikel)
Ebenfalls wichtig: Hat man die Absicht eine Grafik zu drucken sollte der allgemein benutze RGB Farbraum verlassen werden und in CMYK umgewandelt werden. Damit vermeidet man ungewollte Farbverschiebungen. (mehr zum Thema wichtige Farbräume folgt in einem eigenen Artikel)
In Photoshop ist es ebenfalls Möglich mit Vektormasken zu arbeiten. Vektormasken stellen Formen und Verläufe dar die ebenfalls Verlustfrei skaliert werden können. Aber dazu ein anderes Mal.
Das Vektorergebnis: Nami, die Piratin
Wie Sie sehen sind alle Formen sehr klar und deutlich und kommen einer Manga-Zeichnung sehr nahe.
Im krassen Gegensatz steht das Ergebnis der digitalen Malerei.
Das Pixelergebnis: Nami, die Piratin
Die Formen und Proportionen wirken wesentlich plastischer und realitätsnaher.
Mittwoch, 20. Januar 2010
Basiswissen: Pixel und Vektoren
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Vektoren und Pixeln?
Viele Leute wissen nicht was der Unterschied zwischen Vektoren und Pixeln ist. Ich werde ein wenig Licht ins Dunkel bringen ohne zu weit ins mathematische Detail zu gehen.
Pixel:
Pixel, das sind einfach gesagt: Bildpunkte!
Pixel sind das was sie auf Ihrem Monitor sehen. Jede Grafik, Bild oder Foto das sie auf Ihrem Monitor anzeigen lassen besteht aus Pixeln, auch Videos bestehen aus Pixeln.
Vergrößern Sie eine Bilddatei über ein Anzeigeprogramm Ihrer Wahl, z.B. mit der Windows Bild und Fax Anzeige, oder auch mit einem professionalen Bildbearbeitungsprogramm wie Adobe Photoshop, dann werden Sie feststellen das Ihre Bilddatei mit zunehmender Vergrößerung sozusagen unscharf wird, bzw. undeutlich.
In Wahrheit wird Ihr Bild aber gar nicht unscharf. Halten Sie eine Fotografie in Händen und Variieren die Entfernung der Fotografie zu Ihren Augen, dann vergrößern Sie ja auch nicht die Größe Ihrer Fotografie.
Ähnliches passiert auch bei der Vergrößerung einer pixelbasierten Bilddatei. Zoomen Sie in das Bild, dann vergrößern Sie damit die einzelnen Bildpunkte, also Pixel.
Was Sie sehen ist der sogenannte Treppeneffekt (Fachbegriff: Alias-Effekt).
Jeder Bildpunkt enthält Informationen über die Farbe, die Farbtiefe, die Helligkeit und manchmal auch einen sogenannten Alphakanal, welcher Informationen über Transparenz enthält.

Vektor:
Vektor, das ist einfach gesagt: … das kann man nicht einfach sagen!
Vektoren, das sind genaugenommen mathematische Gleichungen die eine Position, bzw. mehrere Positionen oder Werte, in einem zwei- oder dreidimensionalen Raum beschreiben.
Beschränken wir uns hier einfach mal auf den zweidimensionalen Raum, dacor?
Ziehen Sie in einem Vektorbasiertem Grafik Programm, wie Adobe Illustrator, beispielsweise einen Kreis aus, so besteht dieser nicht aus einzelnen Bildpunkten sondern aus Vektoren, also aus Positionsangaben bestimmter Punkte im Raum.
Diese Angaben können z.B. die Position des Mittelpunktes im Raum sein, der Radius usw. Geben Sie Ihrem Kreis eine Kontur oder eine Farbfüllung, so ist diese auch eine mathematische Information. In der Gleichung erscheint also quasi die Angabe des Farbwertes und der Linienstärke, zusätzlich zu der Position im Raum. Vergrößern Sie eine Vektorgrafik weiter und weiter und immer weiter, dann werden Sie feststellen, dass kein Treppeneffekt auftritt! Ganz einfach weil Sie keine Pixel vergrößern, sondern nur die mathematische Gleichung verändern.

Was sind nun Vor- und Nachteile von Vektorgrafiken und Pixelgrafiken?
- Eine Vektorgrafik hat eine wesentlich geringere Dateigröße als eine Pixelgrafik, da nicht jede Information, von jedem Pixel gespeichert werden muss, sondern nur die mathematische Gleichung.
- Eine Pixelgrafik kann die Realität annähernd darstellen, eine Vektorgrafik kann hingegen nur mathematisch berechenbare Formen, Farben, Kurven, Verläufe und Strukturen darstellen.
- Eine Vektorgrafik kann unendlich weit vergrößert werden, ein Pixelgrafik hingegen nicht.
Soweit die wesentliche Unterschiede, aber wo sind die Einsatzgebiete von einer Vektorgrafik?
Vektorgrafiken kommen überall da zum Einsatz wo die Größe einer Grafik permanent verändert werden muss. Zum Beispiel bei einem Firmenlogo. Die Vektorgrafik gewährleistet das sie immer wieder die selbe Grafik benutzen können um das Logo klein auf einer Visitenkarte darzustellen, etwas größer auf dem Briefkopf, noch größer auf Broschüren, und viel viel größer auf einer LKW-Plane.
Designer einer „Corporate Identity“ werden immer eine Vektorgrafik verwenden, zumindest dann wenn Sie professionell sind!
Viele Leute wissen nicht was der Unterschied zwischen Vektoren und Pixeln ist. Ich werde ein wenig Licht ins Dunkel bringen ohne zu weit ins mathematische Detail zu gehen.
Pixel:
Pixel, das sind einfach gesagt: Bildpunkte!
Pixel sind das was sie auf Ihrem Monitor sehen. Jede Grafik, Bild oder Foto das sie auf Ihrem Monitor anzeigen lassen besteht aus Pixeln, auch Videos bestehen aus Pixeln.
Vergrößern Sie eine Bilddatei über ein Anzeigeprogramm Ihrer Wahl, z.B. mit der Windows Bild und Fax Anzeige, oder auch mit einem professionalen Bildbearbeitungsprogramm wie Adobe Photoshop, dann werden Sie feststellen das Ihre Bilddatei mit zunehmender Vergrößerung sozusagen unscharf wird, bzw. undeutlich.
In Wahrheit wird Ihr Bild aber gar nicht unscharf. Halten Sie eine Fotografie in Händen und Variieren die Entfernung der Fotografie zu Ihren Augen, dann vergrößern Sie ja auch nicht die Größe Ihrer Fotografie.
Ähnliches passiert auch bei der Vergrößerung einer pixelbasierten Bilddatei. Zoomen Sie in das Bild, dann vergrößern Sie damit die einzelnen Bildpunkte, also Pixel.
Was Sie sehen ist der sogenannte Treppeneffekt (Fachbegriff: Alias-Effekt).
Jeder Bildpunkt enthält Informationen über die Farbe, die Farbtiefe, die Helligkeit und manchmal auch einen sogenannten Alphakanal, welcher Informationen über Transparenz enthält.
Vektor:
Vektor, das ist einfach gesagt: … das kann man nicht einfach sagen!
Vektoren, das sind genaugenommen mathematische Gleichungen die eine Position, bzw. mehrere Positionen oder Werte, in einem zwei- oder dreidimensionalen Raum beschreiben.
Beschränken wir uns hier einfach mal auf den zweidimensionalen Raum, dacor?
Ziehen Sie in einem Vektorbasiertem Grafik Programm, wie Adobe Illustrator, beispielsweise einen Kreis aus, so besteht dieser nicht aus einzelnen Bildpunkten sondern aus Vektoren, also aus Positionsangaben bestimmter Punkte im Raum.
Diese Angaben können z.B. die Position des Mittelpunktes im Raum sein, der Radius usw. Geben Sie Ihrem Kreis eine Kontur oder eine Farbfüllung, so ist diese auch eine mathematische Information. In der Gleichung erscheint also quasi die Angabe des Farbwertes und der Linienstärke, zusätzlich zu der Position im Raum. Vergrößern Sie eine Vektorgrafik weiter und weiter und immer weiter, dann werden Sie feststellen, dass kein Treppeneffekt auftritt! Ganz einfach weil Sie keine Pixel vergrößern, sondern nur die mathematische Gleichung verändern.
Was sind nun Vor- und Nachteile von Vektorgrafiken und Pixelgrafiken?
- Eine Vektorgrafik hat eine wesentlich geringere Dateigröße als eine Pixelgrafik, da nicht jede Information, von jedem Pixel gespeichert werden muss, sondern nur die mathematische Gleichung.
- Eine Pixelgrafik kann die Realität annähernd darstellen, eine Vektorgrafik kann hingegen nur mathematisch berechenbare Formen, Farben, Kurven, Verläufe und Strukturen darstellen.
- Eine Vektorgrafik kann unendlich weit vergrößert werden, ein Pixelgrafik hingegen nicht.
Soweit die wesentliche Unterschiede, aber wo sind die Einsatzgebiete von einer Vektorgrafik?
Vektorgrafiken kommen überall da zum Einsatz wo die Größe einer Grafik permanent verändert werden muss. Zum Beispiel bei einem Firmenlogo. Die Vektorgrafik gewährleistet das sie immer wieder die selbe Grafik benutzen können um das Logo klein auf einer Visitenkarte darzustellen, etwas größer auf dem Briefkopf, noch größer auf Broschüren, und viel viel größer auf einer LKW-Plane.
Designer einer „Corporate Identity“ werden immer eine Vektorgrafik verwenden, zumindest dann wenn Sie professionell sind!
Dienstag, 19. Januar 2010
Tips und Tricks zum digitalen malen - Teil 1
Liebe Leserinnen und Leser,
auf die Gefahr hin das man mich für den Magier hält, der einst spät abends auf Super RTL die Tricks der "Großen" verrät, werde ich in diesem Artikel ein paar "Geheimnisse" lüften.
„Geheimnisse“ sind es deshalb, weil ich selbst nach tagelanger Recherche im Internet nicht ein einziges Tutorial gefunden habe das mir ausreichende Einblicke verschafft hätte, um mit dem digitalen Malen anzufangen.
Letztendlich konnte ich die zusammengesammelten Puzzelteile per „Try and Error“ zusammenfügen.
Vielleicht sind die hier aufgelisteten Punkte ja auch für viele eine Selbstverständlichkeit, aber ich denke, dass gerade Anfänger sehr viel damit anfangen können.
1. Brushengine (Shortcut: F5)
Die Brushengine ist beim digitalen Malen euer bester Freund. Hier könnt Ihr alle Funktionen genauso einstellen, damit Eure bevorzugte Pinselspitze das gewünschte Ergebnis zu Dokument bringt.
Meine bevorzugten Optionen sind wie folgend:

1.1 Pinselform:
Direkt unter der Überschrift Pinselvorgaben befindet sich der Punkt Pinselform. Ich habe diesen lange übsesehen da er kein Kontrollkästchen zum aktivieren besitzt. Eigentlich ist das ganz klar, denn hier geht es um die Basics Eurer Pinselspitze.
Für das digitale Malen empfiehlt es sich den Abstand auf 0% zu reduzieren. Für ein wenig Unterbrechung würde ich einen Abstand von maximal 5% Einstellen
1.2 Formeigenschaften:
Zum digitalen Malen setze ich den Größenjitter auf 0% und die Steuerung auf Zeichenstiftdruck. Auf diese Weise kann man auch feine Deteils malen ohne gleich aus dem Arbeitsfluss zu kommen um die Größe der Pinselspitze zu verändern.
1.3 Dualer Pinsel:
Will Ich mit ein wenig Struktur Arbeiten, dann wähle ich diese Option aus und wähle eine Pinselspitze der Sparte „Natural“. Die Pinselspitzen werden dann kombiniert und bringen das entsprechende Ergebnis.
1.3 Airbrush und Glättung:
Diese beiden Optionen bleiben eigentlich meistens aktiviert. Die Funktion erklärt sich schon aus dem Namen heraus… zumindest fast.
Es gibt natürlich noch viel mehr Möglichkeiten um individuelle Ergebnisse zu erzielen. Die erwähnten werden von mir allerdings sehr gerne benutzt und stellen grundsätzliche Basics dar um digital zu malen.
2. Deckkraft und Fluss

Diese Optionen werden im Laufe des Malvorganges immer wieder ändern. Arbeite ich auf einer bereits gefüllten Ebene und will mein Bild heraus modellieren, dann setze ich Deckkraft und Fluss auf 20%. Arbeite ich hingegen auf einem Leeren Dokument, dann Stelle ich Deckkraft und Fluss auf jeweils 50%, um die Fläche erst mal zu füllen und um dabei direkt Farbfelder anzulegen nach denen ich mich später orientieren kann.
Bei der Feinarbeit variiere ich die Deckkraft zwischen 5 und 15%, der Fluss bleibt dann oft bei ca 25%.
Auch hier gilt: Der Möglichkeiten gibt es viele. Ich stelle nur die Optionen dar die ich gerne benutze.
auf die Gefahr hin das man mich für den Magier hält, der einst spät abends auf Super RTL die Tricks der "Großen" verrät, werde ich in diesem Artikel ein paar "Geheimnisse" lüften.
„Geheimnisse“ sind es deshalb, weil ich selbst nach tagelanger Recherche im Internet nicht ein einziges Tutorial gefunden habe das mir ausreichende Einblicke verschafft hätte, um mit dem digitalen Malen anzufangen.
Letztendlich konnte ich die zusammengesammelten Puzzelteile per „Try and Error“ zusammenfügen.
Vielleicht sind die hier aufgelisteten Punkte ja auch für viele eine Selbstverständlichkeit, aber ich denke, dass gerade Anfänger sehr viel damit anfangen können.
1. Brushengine (Shortcut: F5)
Die Brushengine ist beim digitalen Malen euer bester Freund. Hier könnt Ihr alle Funktionen genauso einstellen, damit Eure bevorzugte Pinselspitze das gewünschte Ergebnis zu Dokument bringt.
Meine bevorzugten Optionen sind wie folgend:
1.1 Pinselform:
Direkt unter der Überschrift Pinselvorgaben befindet sich der Punkt Pinselform. Ich habe diesen lange übsesehen da er kein Kontrollkästchen zum aktivieren besitzt. Eigentlich ist das ganz klar, denn hier geht es um die Basics Eurer Pinselspitze.
Für das digitale Malen empfiehlt es sich den Abstand auf 0% zu reduzieren. Für ein wenig Unterbrechung würde ich einen Abstand von maximal 5% Einstellen
1.2 Formeigenschaften:
Zum digitalen Malen setze ich den Größenjitter auf 0% und die Steuerung auf Zeichenstiftdruck. Auf diese Weise kann man auch feine Deteils malen ohne gleich aus dem Arbeitsfluss zu kommen um die Größe der Pinselspitze zu verändern.
1.3 Dualer Pinsel:
Will Ich mit ein wenig Struktur Arbeiten, dann wähle ich diese Option aus und wähle eine Pinselspitze der Sparte „Natural“. Die Pinselspitzen werden dann kombiniert und bringen das entsprechende Ergebnis.
1.3 Airbrush und Glättung:
Diese beiden Optionen bleiben eigentlich meistens aktiviert. Die Funktion erklärt sich schon aus dem Namen heraus… zumindest fast.
Es gibt natürlich noch viel mehr Möglichkeiten um individuelle Ergebnisse zu erzielen. Die erwähnten werden von mir allerdings sehr gerne benutzt und stellen grundsätzliche Basics dar um digital zu malen.
2. Deckkraft und Fluss
Diese Optionen werden im Laufe des Malvorganges immer wieder ändern. Arbeite ich auf einer bereits gefüllten Ebene und will mein Bild heraus modellieren, dann setze ich Deckkraft und Fluss auf 20%. Arbeite ich hingegen auf einem Leeren Dokument, dann Stelle ich Deckkraft und Fluss auf jeweils 50%, um die Fläche erst mal zu füllen und um dabei direkt Farbfelder anzulegen nach denen ich mich später orientieren kann.
Bei der Feinarbeit variiere ich die Deckkraft zwischen 5 und 15%, der Fluss bleibt dann oft bei ca 25%.
Auch hier gilt: Der Möglichkeiten gibt es viele. Ich stelle nur die Optionen dar die ich gerne benutze.
Freitag, 2. Oktober 2009
Das dicke Ende
Ich erhielt am 29.09.09 um 10:15 einen Anruf von der Geschäftsleitung.
In nun nicht einmal mehr als einer Woche beginnt die Arbeit an meinem neuen Arbeitsplatz.
Die Verträge habe ich mit erzwungenem Vertrauen unterschrieben und dem Postkasten übergeben.
Es wurden Einkäufe in Höhe von rund 400 Euro getätigt um den Umzug abzuschließen.
In nun nicht einmal mehr als einer Woche beginnt die Arbeit an meinem neuen Arbeitsplatz.
Die Verträge habe ich mit erzwungenem Vertrauen unterschrieben und dem Postkasten übergeben.
Es wurden Einkäufe in Höhe von rund 400 Euro getätigt um den Umzug abzuschließen.
Freitag, 2. Oktober 2009
Die Notunterkunft
Nach langem Suchen konnte ich eine Notunterkunft ausfindig machen. In dieser konnte ich nun wohnen bis ich durch eine der Wohnbaugesellschaften eine günstige und bezahlbare Wohnung finden würde.
Meine Notunterkunft ist ein Jugendwohnheim eines christlichen Vereins. Dieses Jugendwohnheim nimmt unter anderem folgende potenzielle Bewohner auf:
- Junge Leute bis 27 Jahre, die wegen der Arbeit umziehen müssen (ich bin älter….pssst!)
- Studenten
- Auszubildende
- Heimatausreißer
- Schwer erziehbare Jugendliche
- Leicht behinderte Menschen
Meine Notunterkunft ist ein Jugendwohnheim eines christlichen Vereins. Dieses Jugendwohnheim nimmt unter anderem folgende potenzielle Bewohner auf:
- Junge Leute bis 27 Jahre, die wegen der Arbeit umziehen müssen (ich bin älter….pssst!)
- Studenten
- Auszubildende
- Heimatausreißer
- Schwer erziehbare Jugendliche
- Leicht behinderte Menschen
Freitag, 2. Oktober 2009
Die Sache mit dem Studio…
Ich weiß nicht 100%ig ob die Bedrückung der Situation rüberkommt. Aber seien sie gewiss dass ich in den letzten drei Wochen kaum zur Ruhe kam. Schlafen konnte ich nur mit verschreibungspflichtiger Hilfe.
Nochmal aufgelistet:
- Erfolgreiches Bewerbungsgespräch
- Nach 3 Tagen: Zusage des Jobs
o Erster Arbeitstag in drei Wochen!!!
- Nach 3 Tagen: Ankunft der Arbeitsverträge
- Rechtshilfe wegen des Vertrages
- Vergebliche Wohnungssuche
- Ausarbeiten eines ausführlichen Jahresplanes um mich in die Firma einzubringen.
- Terminierung eines zweiten Gesprächs wegen der Vertragsschwächen
- Weitere vergebliche Wohnungssuche
- Eine Notunterkunft ausfindig gemacht und zugesagt
- Zweiter Gesprächstermin
o Keine Änderungen am Vertrag, außer einer winzigen Anhebung des Gehaltes.
- Anfang des Umzuges:
o Einkaufen der nötigen Utensilien
o Packen für die Notunterkunft
Nochmal aufgelistet:
- Erfolgreiches Bewerbungsgespräch
- Nach 3 Tagen: Zusage des Jobs
o Erster Arbeitstag in drei Wochen!!!
- Nach 3 Tagen: Ankunft der Arbeitsverträge
- Rechtshilfe wegen des Vertrages
- Vergebliche Wohnungssuche
- Ausarbeiten eines ausführlichen Jahresplanes um mich in die Firma einzubringen.
- Terminierung eines zweiten Gesprächs wegen der Vertragsschwächen
- Weitere vergebliche Wohnungssuche
- Eine Notunterkunft ausfindig gemacht und zugesagt
- Zweiter Gesprächstermin
o Keine Änderungen am Vertrag, außer einer winzigen Anhebung des Gehaltes.
- Anfang des Umzuges:
o Einkaufen der nötigen Utensilien
o Packen für die Notunterkunft
Freitag, 2. Oktober 2009
Unbequeme Fragen...
Ok, die Skepsis hat gesiegt und ich habe die Angst überwunden den Job wieder zu verlieren, weil ich unbequeme Fragen stellen muss.
Ich schrieb eine höfliche und förmliche E-Mail mit der bitte um ein weiteres Gespräch um Fragen zum Vertrag zu beantworten. Leider bekam ich keine Antwort, also musste ich zum Telefonhörer greifen. Ich schluckte den Frosch herunter, der sich in meiner Kehle breit machte, als ich anfing die Telefonnummer des Geschäftes zu wählen.
Ich schrieb eine höfliche und förmliche E-Mail mit der bitte um ein weiteres Gespräch um Fragen zum Vertrag zu beantworten. Leider bekam ich keine Antwort, also musste ich zum Telefonhörer greifen. Ich schluckte den Frosch herunter, der sich in meiner Kehle breit machte, als ich anfing die Telefonnummer des Geschäftes zu wählen.


