Donnerstag, 21. Januar 2010
Tipps und Tricks zum digitalen Malen - Teil 2
Der Kopist hat wieder zugeschlagen! Manchmal findet man irgendwo in der großen, weiten Welt ein Bild das einem hervorragend gefällt.
Aber was tut man wenn dieses Bild rein zufällig das Cover einer Sammler DVD-Box
ist und man diese weder einfach schnell kaufen kann, noch in einer befriedigenden Größe im Internet findet?
Die Antwort ist ganz einfach… man malt es einfach selber!
Hier seht ihr das Endergebnis:

Anhand dieser Malerei und diesem Hybrid-Tutorial erkläre ich euch wie ihr ganz einfach zwei häufige Probleme lösen könnt.
Ich habe die größte der kleinen Auflösungen heruntergeladen und in mein Illustrator-Dokument geladen.
Daraufhin habe ich die Konturen des Körpers mit Pfaden nachgezogen und dabei geschlossene Formen erzeugt, welche einzelne Körperteile voneinander trennen.

Kopf, Haare, Oberkörper bilden eine Form,
sowie linker Arm,
angedeuteter rechter Arm,
Rücken/Schultern,
rechtes Bein,
linkes Bein,
sowie die Spitzlichter auf:
Nase,
Hals und
Schlüsselbein
Somit haben wir nun 9 Vektorformen die wir nach Photoshop exportieren können.
Macht aus jeder Form eine Auswahl und füllt diese mit schwarz auf einer einzelnen, leeren Ebene.
Das Arbeiten auf einer einzelnen Ebene ist bei diesem Bild unerlässlich da die Farbverläufe sozusagen „formübergreifend“ sind.
Außerdem wird das Ergebnis mehr wie ein Gemälde wirken, als eine Grafik.
Nun folgt der Teil für Fortgeschrittene:
Erzeugt eine neue, leere Ebene (Shortcut: Strg+Shift+N) und fangt an die grünen Highlight zu setzen. Zuerst ladet Ihr allerdings die schwarze Form aus Auswahl in die neue Ebene. Wählt dafür Eure Ebene aus in der Ihr die Highlights malen wollt und klickt mit gedrückter Strg-Taste auf das Icon der Ebene mit dem schwarzen Körper.
Für ein annähernd realistisches Ergebnis solltet Ihr Euch nach Möglichkeit an die Lichtproportionen der Fotografie halten.
Wie man am besten die Pinselspitze einstellt um zu malen, könnt Ihr im Artikel: Tipps und Tricks zum digitalen Malen – Teil 1, nachlesen.
Zugeständnis: Da ich das Bild aus einem beruflichen Hobbyismus heraus gemalt habe, habe ich auf lediglich einer Ebene Körper und Spitzlichter gemalt. Außerdem kann man besser Spitzlichter und Schwärzen ineinander überfließen lassen.
Tipp im Tipp: Sind euch eure Farbverläufe noch nicht weich genug, so benutzt doch mal das Weichzeichner Werkzeug unter dem Shortcut: R
Seid ihr wie ich, so fallen Euch zwei Punkte auf:
1. Die Haare sehen so aus als würden sie aus einer groben Vektorform bestehen (tun sie ja eigentlich auch).
2. Ihr habt keine scharfen Konturen an den Stellen wo Gliedmaße ein anderes teilweise verdecken.
Letzteres zuerst: klickt einfach auf den Reiter Pfade, rechts neben Ebenen und Kanäle. Erzeugt eine neue Ebene und benennt diese in Trennungen um, oder gebt der Ebene irgendeinen anderen eindeutigen Namen.
Kehrt zurück zu Eurer Malebene und zeichnet mit dem Zeichenstift-Werkzeug (Shortcut: P) die Kontur die Ihr später scharf darstellen wollt.

Achtet darauf das ihr neben der Kontur genügend Fleisch in der Form habt, um die später daraus resultierende Auswahl auch invertieren zu können. Habt Ihr Eure Form geschlossen könnt Ihr diese folgerichtig in eine Auswahl verwandeln und nun die Kontur von beiden Seiten 100%ig zu definieren.
Werft bloß nicht Eure importierten Grundformen weg, denn diese könnt Ihr benutzen um die Konturen der einzelnen Körperteile zu definieren.
Die Haare…
… das ist eine haarige Angelegenheit die viel Motivation und Nerven beansprucht. Ich habe zur einfachen Lösung des Problems einfach eine Ebene unter der Körperebene erzeugt, meine Haarbrush ausgewählt und dann die harte Kontur der Haarform in das struwwelige Haarteil übergeblendet das ihr im Bild unten sehen könnt.

Solltet Ihr nicht wissen wie man Haare malt, dann solltet Ihr Euch unbedingt Teil 3 und 4 durchlesen.
Die Titel sind:
Tipps und Tricks zum digitalen Malen – Teil 4 (Wie erzeuge ich eine eigene Pinselspitze)
und
Tipps und Tricks zum digitalen Malen – Teil 5 (Wie male ich Haare)
Aber was tut man wenn dieses Bild rein zufällig das Cover einer Sammler DVD-Box
ist und man diese weder einfach schnell kaufen kann, noch in einer befriedigenden Größe im Internet findet?
Die Antwort ist ganz einfach… man malt es einfach selber!
Hier seht ihr das Endergebnis:
Anhand dieser Malerei und diesem Hybrid-Tutorial erkläre ich euch wie ihr ganz einfach zwei häufige Probleme lösen könnt.
Ich habe die größte der kleinen Auflösungen heruntergeladen und in mein Illustrator-Dokument geladen.
Daraufhin habe ich die Konturen des Körpers mit Pfaden nachgezogen und dabei geschlossene Formen erzeugt, welche einzelne Körperteile voneinander trennen.
Kopf, Haare, Oberkörper bilden eine Form,
sowie linker Arm,
angedeuteter rechter Arm,
Rücken/Schultern,
rechtes Bein,
linkes Bein,
sowie die Spitzlichter auf:
Nase,
Hals und
Schlüsselbein
Somit haben wir nun 9 Vektorformen die wir nach Photoshop exportieren können.
Macht aus jeder Form eine Auswahl und füllt diese mit schwarz auf einer einzelnen, leeren Ebene.
Das Arbeiten auf einer einzelnen Ebene ist bei diesem Bild unerlässlich da die Farbverläufe sozusagen „formübergreifend“ sind.
Außerdem wird das Ergebnis mehr wie ein Gemälde wirken, als eine Grafik.
Nun folgt der Teil für Fortgeschrittene:
Erzeugt eine neue, leere Ebene (Shortcut: Strg+Shift+N) und fangt an die grünen Highlight zu setzen. Zuerst ladet Ihr allerdings die schwarze Form aus Auswahl in die neue Ebene. Wählt dafür Eure Ebene aus in der Ihr die Highlights malen wollt und klickt mit gedrückter Strg-Taste auf das Icon der Ebene mit dem schwarzen Körper.
Für ein annähernd realistisches Ergebnis solltet Ihr Euch nach Möglichkeit an die Lichtproportionen der Fotografie halten.
Wie man am besten die Pinselspitze einstellt um zu malen, könnt Ihr im Artikel: Tipps und Tricks zum digitalen Malen – Teil 1, nachlesen.
Zugeständnis: Da ich das Bild aus einem beruflichen Hobbyismus heraus gemalt habe, habe ich auf lediglich einer Ebene Körper und Spitzlichter gemalt. Außerdem kann man besser Spitzlichter und Schwärzen ineinander überfließen lassen.
Tipp im Tipp: Sind euch eure Farbverläufe noch nicht weich genug, so benutzt doch mal das Weichzeichner Werkzeug unter dem Shortcut: R
Seid ihr wie ich, so fallen Euch zwei Punkte auf:
1. Die Haare sehen so aus als würden sie aus einer groben Vektorform bestehen (tun sie ja eigentlich auch).
2. Ihr habt keine scharfen Konturen an den Stellen wo Gliedmaße ein anderes teilweise verdecken.
Letzteres zuerst: klickt einfach auf den Reiter Pfade, rechts neben Ebenen und Kanäle. Erzeugt eine neue Ebene und benennt diese in Trennungen um, oder gebt der Ebene irgendeinen anderen eindeutigen Namen.
Kehrt zurück zu Eurer Malebene und zeichnet mit dem Zeichenstift-Werkzeug (Shortcut: P) die Kontur die Ihr später scharf darstellen wollt.
Achtet darauf das ihr neben der Kontur genügend Fleisch in der Form habt, um die später daraus resultierende Auswahl auch invertieren zu können. Habt Ihr Eure Form geschlossen könnt Ihr diese folgerichtig in eine Auswahl verwandeln und nun die Kontur von beiden Seiten 100%ig zu definieren.
Werft bloß nicht Eure importierten Grundformen weg, denn diese könnt Ihr benutzen um die Konturen der einzelnen Körperteile zu definieren.
Die Haare…
… das ist eine haarige Angelegenheit die viel Motivation und Nerven beansprucht. Ich habe zur einfachen Lösung des Problems einfach eine Ebene unter der Körperebene erzeugt, meine Haarbrush ausgewählt und dann die harte Kontur der Haarform in das struwwelige Haarteil übergeblendet das ihr im Bild unten sehen könnt.
Solltet Ihr nicht wissen wie man Haare malt, dann solltet Ihr Euch unbedingt Teil 3 und 4 durchlesen.
Die Titel sind:
Tipps und Tricks zum digitalen Malen – Teil 4 (Wie erzeuge ich eine eigene Pinselspitze)
und
Tipps und Tricks zum digitalen Malen – Teil 5 (Wie male ich Haare)
Mittwoch, 20. Januar 2010
Angewandt: Pxel gegen Vektoren
Dieser Nachbau eines Anime Artworks aus der Serie: One Piece, stellt nicht nur eines meiner Erstlingswerke, in Sachen Vektoren, dar, sondern war damals für mich auch gleichzeitig der Feldversuch den konkreten Unterschied zwischen Pixeln und Vektoren deutlich zu machen.
Da ich zum Zeitpunkt dieses Erzeugnisses noch nicht so fit in Illustrator war, habe ich lediglich die Konturen in Illustrator erzeugt, diese nach Photoshop exportiert, und dann mittels Pfaden dort die Farbfelder erzeugt.
Um den Umgang mit Pfaden zu trainieren und der Pfadpalette, sowie der Anordnung und Ausrichtung geradezu perfekt.
Heute weiß man natürlich dass besonders Schattierungen sehr viel leichter in Illustrator zu erzeugen sind, wenn man den Umgang mit Schnittmasken erlernt hat.
Pfade in Photoshop sind ebenfalls Vektoren, sie werden in der Pfadpalette auch als Vektoren gespeichert, füllt man diese hingegen auf einer Ebene mit einer Kontur oder einer Fläche, so werden diese wieder als normale Pixel in der Ebenenpalette angegeben.
Um mir eine gutes Druckergebnis zu sichern, habe ich die Datei entsprechend groß angelegt. In diesem Fall: 300mm x 500mm, bei 300ppi, im CMYK Farbraum
Basiswissen: ppi = Pixel per Inch, erst bei einem Druckergebnis wandelt der Rechner die ppi in dpi um. Dpi= Dots per Inch. (Mehr zum Thema Auflösung und Druckergebnis folgt in einem eigenen Artikel)
Ebenfalls wichtig: Hat man die Absicht eine Grafik zu drucken sollte der allgemein benutze RGB Farbraum verlassen werden und in CMYK umgewandelt werden. Damit vermeidet man ungewollte Farbverschiebungen. (mehr zum Thema wichtige Farbräume folgt in einem eigenen Artikel)
In Photoshop ist es ebenfalls Möglich mit Vektormasken zu arbeiten. Vektormasken stellen Formen und Verläufe dar die ebenfalls Verlustfrei skaliert werden können. Aber dazu ein anderes Mal.
Das Vektorergebnis: Nami, die Piratin

Wie Sie sehen sind alle Formen sehr klar und deutlich und kommen einer Manga-Zeichnung sehr nahe.
Im krassen Gegensatz steht das Ergebnis der digitalen Malerei.
Das Pixelergebnis: Nami, die Piratin

Die Formen und Proportionen wirken wesentlich plastischer und realitätsnaher.
Da ich zum Zeitpunkt dieses Erzeugnisses noch nicht so fit in Illustrator war, habe ich lediglich die Konturen in Illustrator erzeugt, diese nach Photoshop exportiert, und dann mittels Pfaden dort die Farbfelder erzeugt.
Um den Umgang mit Pfaden zu trainieren und der Pfadpalette, sowie der Anordnung und Ausrichtung geradezu perfekt.
Heute weiß man natürlich dass besonders Schattierungen sehr viel leichter in Illustrator zu erzeugen sind, wenn man den Umgang mit Schnittmasken erlernt hat.
Pfade in Photoshop sind ebenfalls Vektoren, sie werden in der Pfadpalette auch als Vektoren gespeichert, füllt man diese hingegen auf einer Ebene mit einer Kontur oder einer Fläche, so werden diese wieder als normale Pixel in der Ebenenpalette angegeben.
Um mir eine gutes Druckergebnis zu sichern, habe ich die Datei entsprechend groß angelegt. In diesem Fall: 300mm x 500mm, bei 300ppi, im CMYK Farbraum
Basiswissen: ppi = Pixel per Inch, erst bei einem Druckergebnis wandelt der Rechner die ppi in dpi um. Dpi= Dots per Inch. (Mehr zum Thema Auflösung und Druckergebnis folgt in einem eigenen Artikel)
Ebenfalls wichtig: Hat man die Absicht eine Grafik zu drucken sollte der allgemein benutze RGB Farbraum verlassen werden und in CMYK umgewandelt werden. Damit vermeidet man ungewollte Farbverschiebungen. (mehr zum Thema wichtige Farbräume folgt in einem eigenen Artikel)
In Photoshop ist es ebenfalls Möglich mit Vektormasken zu arbeiten. Vektormasken stellen Formen und Verläufe dar die ebenfalls Verlustfrei skaliert werden können. Aber dazu ein anderes Mal.
Das Vektorergebnis: Nami, die Piratin
Wie Sie sehen sind alle Formen sehr klar und deutlich und kommen einer Manga-Zeichnung sehr nahe.
Im krassen Gegensatz steht das Ergebnis der digitalen Malerei.
Das Pixelergebnis: Nami, die Piratin
Die Formen und Proportionen wirken wesentlich plastischer und realitätsnaher.
Mittwoch, 20. Januar 2010
Basiswissen: Pixel und Vektoren
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Vektoren und Pixeln?
Viele Leute wissen nicht was der Unterschied zwischen Vektoren und Pixeln ist. Ich werde ein wenig Licht ins Dunkel bringen ohne zu weit ins mathematische Detail zu gehen.
Pixel:
Pixel, das sind einfach gesagt: Bildpunkte!
Pixel sind das was sie auf Ihrem Monitor sehen. Jede Grafik, Bild oder Foto das sie auf Ihrem Monitor anzeigen lassen besteht aus Pixeln, auch Videos bestehen aus Pixeln.
Vergrößern Sie eine Bilddatei über ein Anzeigeprogramm Ihrer Wahl, z.B. mit der Windows Bild und Fax Anzeige, oder auch mit einem professionalen Bildbearbeitungsprogramm wie Adobe Photoshop, dann werden Sie feststellen das Ihre Bilddatei mit zunehmender Vergrößerung sozusagen unscharf wird, bzw. undeutlich.
In Wahrheit wird Ihr Bild aber gar nicht unscharf. Halten Sie eine Fotografie in Händen und Variieren die Entfernung der Fotografie zu Ihren Augen, dann vergrößern Sie ja auch nicht die Größe Ihrer Fotografie.
Ähnliches passiert auch bei der Vergrößerung einer pixelbasierten Bilddatei. Zoomen Sie in das Bild, dann vergrößern Sie damit die einzelnen Bildpunkte, also Pixel.
Was Sie sehen ist der sogenannte Treppeneffekt (Fachbegriff: Alias-Effekt).
Jeder Bildpunkt enthält Informationen über die Farbe, die Farbtiefe, die Helligkeit und manchmal auch einen sogenannten Alphakanal, welcher Informationen über Transparenz enthält.

Vektor:
Vektor, das ist einfach gesagt: … das kann man nicht einfach sagen!
Vektoren, das sind genaugenommen mathematische Gleichungen die eine Position, bzw. mehrere Positionen oder Werte, in einem zwei- oder dreidimensionalen Raum beschreiben.
Beschränken wir uns hier einfach mal auf den zweidimensionalen Raum, dacor?
Ziehen Sie in einem Vektorbasiertem Grafik Programm, wie Adobe Illustrator, beispielsweise einen Kreis aus, so besteht dieser nicht aus einzelnen Bildpunkten sondern aus Vektoren, also aus Positionsangaben bestimmter Punkte im Raum.
Diese Angaben können z.B. die Position des Mittelpunktes im Raum sein, der Radius usw. Geben Sie Ihrem Kreis eine Kontur oder eine Farbfüllung, so ist diese auch eine mathematische Information. In der Gleichung erscheint also quasi die Angabe des Farbwertes und der Linienstärke, zusätzlich zu der Position im Raum. Vergrößern Sie eine Vektorgrafik weiter und weiter und immer weiter, dann werden Sie feststellen, dass kein Treppeneffekt auftritt! Ganz einfach weil Sie keine Pixel vergrößern, sondern nur die mathematische Gleichung verändern.

Was sind nun Vor- und Nachteile von Vektorgrafiken und Pixelgrafiken?
- Eine Vektorgrafik hat eine wesentlich geringere Dateigröße als eine Pixelgrafik, da nicht jede Information, von jedem Pixel gespeichert werden muss, sondern nur die mathematische Gleichung.
- Eine Pixelgrafik kann die Realität annähernd darstellen, eine Vektorgrafik kann hingegen nur mathematisch berechenbare Formen, Farben, Kurven, Verläufe und Strukturen darstellen.
- Eine Vektorgrafik kann unendlich weit vergrößert werden, ein Pixelgrafik hingegen nicht.
Soweit die wesentliche Unterschiede, aber wo sind die Einsatzgebiete von einer Vektorgrafik?
Vektorgrafiken kommen überall da zum Einsatz wo die Größe einer Grafik permanent verändert werden muss. Zum Beispiel bei einem Firmenlogo. Die Vektorgrafik gewährleistet das sie immer wieder die selbe Grafik benutzen können um das Logo klein auf einer Visitenkarte darzustellen, etwas größer auf dem Briefkopf, noch größer auf Broschüren, und viel viel größer auf einer LKW-Plane.
Designer einer „Corporate Identity“ werden immer eine Vektorgrafik verwenden, zumindest dann wenn Sie professionell sind!
Viele Leute wissen nicht was der Unterschied zwischen Vektoren und Pixeln ist. Ich werde ein wenig Licht ins Dunkel bringen ohne zu weit ins mathematische Detail zu gehen.
Pixel:
Pixel, das sind einfach gesagt: Bildpunkte!
Pixel sind das was sie auf Ihrem Monitor sehen. Jede Grafik, Bild oder Foto das sie auf Ihrem Monitor anzeigen lassen besteht aus Pixeln, auch Videos bestehen aus Pixeln.
Vergrößern Sie eine Bilddatei über ein Anzeigeprogramm Ihrer Wahl, z.B. mit der Windows Bild und Fax Anzeige, oder auch mit einem professionalen Bildbearbeitungsprogramm wie Adobe Photoshop, dann werden Sie feststellen das Ihre Bilddatei mit zunehmender Vergrößerung sozusagen unscharf wird, bzw. undeutlich.
In Wahrheit wird Ihr Bild aber gar nicht unscharf. Halten Sie eine Fotografie in Händen und Variieren die Entfernung der Fotografie zu Ihren Augen, dann vergrößern Sie ja auch nicht die Größe Ihrer Fotografie.
Ähnliches passiert auch bei der Vergrößerung einer pixelbasierten Bilddatei. Zoomen Sie in das Bild, dann vergrößern Sie damit die einzelnen Bildpunkte, also Pixel.
Was Sie sehen ist der sogenannte Treppeneffekt (Fachbegriff: Alias-Effekt).
Jeder Bildpunkt enthält Informationen über die Farbe, die Farbtiefe, die Helligkeit und manchmal auch einen sogenannten Alphakanal, welcher Informationen über Transparenz enthält.
Vektor:
Vektor, das ist einfach gesagt: … das kann man nicht einfach sagen!
Vektoren, das sind genaugenommen mathematische Gleichungen die eine Position, bzw. mehrere Positionen oder Werte, in einem zwei- oder dreidimensionalen Raum beschreiben.
Beschränken wir uns hier einfach mal auf den zweidimensionalen Raum, dacor?
Ziehen Sie in einem Vektorbasiertem Grafik Programm, wie Adobe Illustrator, beispielsweise einen Kreis aus, so besteht dieser nicht aus einzelnen Bildpunkten sondern aus Vektoren, also aus Positionsangaben bestimmter Punkte im Raum.
Diese Angaben können z.B. die Position des Mittelpunktes im Raum sein, der Radius usw. Geben Sie Ihrem Kreis eine Kontur oder eine Farbfüllung, so ist diese auch eine mathematische Information. In der Gleichung erscheint also quasi die Angabe des Farbwertes und der Linienstärke, zusätzlich zu der Position im Raum. Vergrößern Sie eine Vektorgrafik weiter und weiter und immer weiter, dann werden Sie feststellen, dass kein Treppeneffekt auftritt! Ganz einfach weil Sie keine Pixel vergrößern, sondern nur die mathematische Gleichung verändern.
Was sind nun Vor- und Nachteile von Vektorgrafiken und Pixelgrafiken?
- Eine Vektorgrafik hat eine wesentlich geringere Dateigröße als eine Pixelgrafik, da nicht jede Information, von jedem Pixel gespeichert werden muss, sondern nur die mathematische Gleichung.
- Eine Pixelgrafik kann die Realität annähernd darstellen, eine Vektorgrafik kann hingegen nur mathematisch berechenbare Formen, Farben, Kurven, Verläufe und Strukturen darstellen.
- Eine Vektorgrafik kann unendlich weit vergrößert werden, ein Pixelgrafik hingegen nicht.
Soweit die wesentliche Unterschiede, aber wo sind die Einsatzgebiete von einer Vektorgrafik?
Vektorgrafiken kommen überall da zum Einsatz wo die Größe einer Grafik permanent verändert werden muss. Zum Beispiel bei einem Firmenlogo. Die Vektorgrafik gewährleistet das sie immer wieder die selbe Grafik benutzen können um das Logo klein auf einer Visitenkarte darzustellen, etwas größer auf dem Briefkopf, noch größer auf Broschüren, und viel viel größer auf einer LKW-Plane.
Designer einer „Corporate Identity“ werden immer eine Vektorgrafik verwenden, zumindest dann wenn Sie professionell sind!
Dienstag, 19. Januar 2010
Tips und Tricks zum digitalen malen - Teil 1
Liebe Leserinnen und Leser,
auf die Gefahr hin das man mich für den Magier hält, der einst spät abends auf Super RTL die Tricks der "Großen" verrät, werde ich in diesem Artikel ein paar "Geheimnisse" lüften.
„Geheimnisse“ sind es deshalb, weil ich selbst nach tagelanger Recherche im Internet nicht ein einziges Tutorial gefunden habe das mir ausreichende Einblicke verschafft hätte, um mit dem digitalen Malen anzufangen.
Letztendlich konnte ich die zusammengesammelten Puzzelteile per „Try and Error“ zusammenfügen.
Vielleicht sind die hier aufgelisteten Punkte ja auch für viele eine Selbstverständlichkeit, aber ich denke, dass gerade Anfänger sehr viel damit anfangen können.
1. Brushengine (Shortcut: F5)
Die Brushengine ist beim digitalen Malen euer bester Freund. Hier könnt Ihr alle Funktionen genauso einstellen, damit Eure bevorzugte Pinselspitze das gewünschte Ergebnis zu Dokument bringt.
Meine bevorzugten Optionen sind wie folgend:

1.1 Pinselform:
Direkt unter der Überschrift Pinselvorgaben befindet sich der Punkt Pinselform. Ich habe diesen lange übsesehen da er kein Kontrollkästchen zum aktivieren besitzt. Eigentlich ist das ganz klar, denn hier geht es um die Basics Eurer Pinselspitze.
Für das digitale Malen empfiehlt es sich den Abstand auf 0% zu reduzieren. Für ein wenig Unterbrechung würde ich einen Abstand von maximal 5% Einstellen
1.2 Formeigenschaften:
Zum digitalen Malen setze ich den Größenjitter auf 0% und die Steuerung auf Zeichenstiftdruck. Auf diese Weise kann man auch feine Deteils malen ohne gleich aus dem Arbeitsfluss zu kommen um die Größe der Pinselspitze zu verändern.
1.3 Dualer Pinsel:
Will Ich mit ein wenig Struktur Arbeiten, dann wähle ich diese Option aus und wähle eine Pinselspitze der Sparte „Natural“. Die Pinselspitzen werden dann kombiniert und bringen das entsprechende Ergebnis.
1.3 Airbrush und Glättung:
Diese beiden Optionen bleiben eigentlich meistens aktiviert. Die Funktion erklärt sich schon aus dem Namen heraus… zumindest fast.
Es gibt natürlich noch viel mehr Möglichkeiten um individuelle Ergebnisse zu erzielen. Die erwähnten werden von mir allerdings sehr gerne benutzt und stellen grundsätzliche Basics dar um digital zu malen.
2. Deckkraft und Fluss

Diese Optionen werden im Laufe des Malvorganges immer wieder ändern. Arbeite ich auf einer bereits gefüllten Ebene und will mein Bild heraus modellieren, dann setze ich Deckkraft und Fluss auf 20%. Arbeite ich hingegen auf einem Leeren Dokument, dann Stelle ich Deckkraft und Fluss auf jeweils 50%, um die Fläche erst mal zu füllen und um dabei direkt Farbfelder anzulegen nach denen ich mich später orientieren kann.
Bei der Feinarbeit variiere ich die Deckkraft zwischen 5 und 15%, der Fluss bleibt dann oft bei ca 25%.
Auch hier gilt: Der Möglichkeiten gibt es viele. Ich stelle nur die Optionen dar die ich gerne benutze.
auf die Gefahr hin das man mich für den Magier hält, der einst spät abends auf Super RTL die Tricks der "Großen" verrät, werde ich in diesem Artikel ein paar "Geheimnisse" lüften.
„Geheimnisse“ sind es deshalb, weil ich selbst nach tagelanger Recherche im Internet nicht ein einziges Tutorial gefunden habe das mir ausreichende Einblicke verschafft hätte, um mit dem digitalen Malen anzufangen.
Letztendlich konnte ich die zusammengesammelten Puzzelteile per „Try and Error“ zusammenfügen.
Vielleicht sind die hier aufgelisteten Punkte ja auch für viele eine Selbstverständlichkeit, aber ich denke, dass gerade Anfänger sehr viel damit anfangen können.
1. Brushengine (Shortcut: F5)
Die Brushengine ist beim digitalen Malen euer bester Freund. Hier könnt Ihr alle Funktionen genauso einstellen, damit Eure bevorzugte Pinselspitze das gewünschte Ergebnis zu Dokument bringt.
Meine bevorzugten Optionen sind wie folgend:
1.1 Pinselform:
Direkt unter der Überschrift Pinselvorgaben befindet sich der Punkt Pinselform. Ich habe diesen lange übsesehen da er kein Kontrollkästchen zum aktivieren besitzt. Eigentlich ist das ganz klar, denn hier geht es um die Basics Eurer Pinselspitze.
Für das digitale Malen empfiehlt es sich den Abstand auf 0% zu reduzieren. Für ein wenig Unterbrechung würde ich einen Abstand von maximal 5% Einstellen
1.2 Formeigenschaften:
Zum digitalen Malen setze ich den Größenjitter auf 0% und die Steuerung auf Zeichenstiftdruck. Auf diese Weise kann man auch feine Deteils malen ohne gleich aus dem Arbeitsfluss zu kommen um die Größe der Pinselspitze zu verändern.
1.3 Dualer Pinsel:
Will Ich mit ein wenig Struktur Arbeiten, dann wähle ich diese Option aus und wähle eine Pinselspitze der Sparte „Natural“. Die Pinselspitzen werden dann kombiniert und bringen das entsprechende Ergebnis.
1.3 Airbrush und Glättung:
Diese beiden Optionen bleiben eigentlich meistens aktiviert. Die Funktion erklärt sich schon aus dem Namen heraus… zumindest fast.
Es gibt natürlich noch viel mehr Möglichkeiten um individuelle Ergebnisse zu erzielen. Die erwähnten werden von mir allerdings sehr gerne benutzt und stellen grundsätzliche Basics dar um digital zu malen.
2. Deckkraft und Fluss
Diese Optionen werden im Laufe des Malvorganges immer wieder ändern. Arbeite ich auf einer bereits gefüllten Ebene und will mein Bild heraus modellieren, dann setze ich Deckkraft und Fluss auf 20%. Arbeite ich hingegen auf einem Leeren Dokument, dann Stelle ich Deckkraft und Fluss auf jeweils 50%, um die Fläche erst mal zu füllen und um dabei direkt Farbfelder anzulegen nach denen ich mich später orientieren kann.
Bei der Feinarbeit variiere ich die Deckkraft zwischen 5 und 15%, der Fluss bleibt dann oft bei ca 25%.
Auch hier gilt: Der Möglichkeiten gibt es viele. Ich stelle nur die Optionen dar die ich gerne benutze.
Montag, 18. Januar 2010
Tutorial: Anime Charakter aus Vektoren erstellen
Beim Betrachten einer meiner beliebteren Anime Serien, die da Inuyasha wäre, ist mir aufgefallen wie simpel sie Formen sind, die verwendet wurden um die Charaktere darzustellen.
Da ich schon im Alter von 15 Jahren angefangen habe zu kopieren bekam ich die Idee so eine Anime Figur aus einem Screenshot nachzubauen.
Damit ich es mir nicht so einfach machen konnte erlegte ich mir selber die Aufgabe auf, diese Anime Figur, in diesem Fall Yura mit dem langen Haar, komplett in Illustrator zu erschaffen und zu 100% aus Vektoren bestehen zu lassen.
Hier seht Ihr das Endresultat:

Im folgenden erläutere ich Euch wie ich vorgegangen bin:
1. Nachdem Ihr euren Screenshot gemacht habt öffnet Ihr Euch ein neues Dokument im Illustrator. Für solche kleinen Spielereien benutze ich gerne das Standard A4 Format mit der Druckoptimierten Auflösung von 300ppi.
2. Ihr Platziert Euren Screenshot auf der bisher einzigen Ebene mittels: Datei -> Platzieren…
Skaliert Euch das Bild so zurecht wie Ihr es braucht. Es sollte natürlich nicht so weit verpixeln, dass man gar nichts mehr erkennt, aber ein leichter Treppeneffekt macht nichts aus. Manchmal ist ein Treppeneffekt sogar ganz hilfreich und dient als Farbfeld für Aufnahme von Farbe um einzelne Formen einzufärben.
3. Werdet Euch darüber klar was im Bild wo platziert ist. Ich fange gerne im Mittelgrund an und arbeite mich dann in den Vordergrund bzw. Hintergrund vor.
In Falle unseres Bildes liegt der Körper von Yura selber im Mittelgrund.
Fangt nun an mit dem Zeichenstiftwerkzeug (Shortcut: P) die Konturennachzuziehen. Achtet dabei nur auf Outlines des Objektes das Ihr gerade umrandet.

Anhand des Screenshots aus meiner *.ai Datei könnt Ihr die Ebenen sehen die ich benutzt habe um die Outlines zu finden.

Wenn Ihr in Illustrator geübt seid, braucht Ihr natürlich nicht so viele Ebenen zu verwenden. Aber da dieses Tutorial auch für Anfänger geeignet sein soll, habe ich jede einzelne Anordnung auf eine eigene Ebene gebracht.
Um die Konturen nachzuziehen verwende ich gerne eine Konturdicke von 0,5 Px.
4. Kopiert alle eure Kontur(Form)ebenen. Das macht über indem Ihr alle Ebenen mit gedrückter Shift Taste (Strg bei Einzelauswahl) markiert und dann per Drag and Drop auf das zweite Symbol von rechts, in der Fußleiste des Ebenenfensters, zieht.
5. Füllt Eure Formen. Wählt dafür das Auswahl Werkzeug (Shortcut: V) aus und markiert die Form die Ihr füllen wollt. Leuchtet der Begrenzungsrahmen auf so ist Eure Form ausgewählt. Wählt nun die Pipette aus (Shortcut: I) und wählt die Farbe des Screenshots aus die diese Form haben soll.
Natürlich könnt Ihr der Figur auch andere Farben zu Teil werden lassen. Dafür macht Ihr einen Doppelklick auf das Farbflächen Symbol unter Eurer Werkzeugleiste und wählt Eure bevorzugte Farbe aus.
Eure Yura sollte nun so aussehen:

6. Denkt daran das erst Licht und Schatten Euere Grafik lebendig wirken lassen. Füllt also nun auch Eure Spitzlichter und Schatten. Das Ergebnis sollte dann in etwa so ausschauen.

7 und 8. Für noch mehr plastizität solltet Ihr nun noch aus Euren Konturebenen diejenigen Kopieren die eizelne Extremitäten abgrenzen oder betonen. In diesem Fall sind es die Unterarme, die Brust, Fingernägel, sowie das Schlüsselbein und die langen Haare zwischen Ihren Fingern.
Als letztes solltet Ihr zum modelieren des Schwertes übergehen. Dieses liegt über allen anderen Ebenen. Erzeugt Euch die Rauten die Ihr mit Fläche und Kontur füllt und legt einen Schatten über Griff und Knauf. Da das Licht von oben kommt solltet Ihr noch ein kleines Kantenlicht andeuten.

9. Wählt einen Hintergrund aus. Hierbei sind der Fantasie natürlich keine Grenzen gesetzt. Ich habe mir einen einfach einfarbigen ausgesucht, um es mir ein wenig einfacher zu machen. Selbstverständlich könnt Ihr diese Schritte auch alle benutzen um Hintergrundgrafiker zu erstellen.
Hier nochmal das fertige Bild und alle von mir verwendeten Ebenen.
Da ich schon im Alter von 15 Jahren angefangen habe zu kopieren bekam ich die Idee so eine Anime Figur aus einem Screenshot nachzubauen.
Damit ich es mir nicht so einfach machen konnte erlegte ich mir selber die Aufgabe auf, diese Anime Figur, in diesem Fall Yura mit dem langen Haar, komplett in Illustrator zu erschaffen und zu 100% aus Vektoren bestehen zu lassen.
Hier seht Ihr das Endresultat:
Im folgenden erläutere ich Euch wie ich vorgegangen bin:
1. Nachdem Ihr euren Screenshot gemacht habt öffnet Ihr Euch ein neues Dokument im Illustrator. Für solche kleinen Spielereien benutze ich gerne das Standard A4 Format mit der Druckoptimierten Auflösung von 300ppi.
2. Ihr Platziert Euren Screenshot auf der bisher einzigen Ebene mittels: Datei -> Platzieren…
Skaliert Euch das Bild so zurecht wie Ihr es braucht. Es sollte natürlich nicht so weit verpixeln, dass man gar nichts mehr erkennt, aber ein leichter Treppeneffekt macht nichts aus. Manchmal ist ein Treppeneffekt sogar ganz hilfreich und dient als Farbfeld für Aufnahme von Farbe um einzelne Formen einzufärben.
3. Werdet Euch darüber klar was im Bild wo platziert ist. Ich fange gerne im Mittelgrund an und arbeite mich dann in den Vordergrund bzw. Hintergrund vor.
In Falle unseres Bildes liegt der Körper von Yura selber im Mittelgrund.
Fangt nun an mit dem Zeichenstiftwerkzeug (Shortcut: P) die Konturennachzuziehen. Achtet dabei nur auf Outlines des Objektes das Ihr gerade umrandet.
Anhand des Screenshots aus meiner *.ai Datei könnt Ihr die Ebenen sehen die ich benutzt habe um die Outlines zu finden.
Wenn Ihr in Illustrator geübt seid, braucht Ihr natürlich nicht so viele Ebenen zu verwenden. Aber da dieses Tutorial auch für Anfänger geeignet sein soll, habe ich jede einzelne Anordnung auf eine eigene Ebene gebracht.
Um die Konturen nachzuziehen verwende ich gerne eine Konturdicke von 0,5 Px.
4. Kopiert alle eure Kontur(Form)ebenen. Das macht über indem Ihr alle Ebenen mit gedrückter Shift Taste (Strg bei Einzelauswahl) markiert und dann per Drag and Drop auf das zweite Symbol von rechts, in der Fußleiste des Ebenenfensters, zieht.
5. Füllt Eure Formen. Wählt dafür das Auswahl Werkzeug (Shortcut: V) aus und markiert die Form die Ihr füllen wollt. Leuchtet der Begrenzungsrahmen auf so ist Eure Form ausgewählt. Wählt nun die Pipette aus (Shortcut: I) und wählt die Farbe des Screenshots aus die diese Form haben soll.
Natürlich könnt Ihr der Figur auch andere Farben zu Teil werden lassen. Dafür macht Ihr einen Doppelklick auf das Farbflächen Symbol unter Eurer Werkzeugleiste und wählt Eure bevorzugte Farbe aus.
Eure Yura sollte nun so aussehen:
6. Denkt daran das erst Licht und Schatten Euere Grafik lebendig wirken lassen. Füllt also nun auch Eure Spitzlichter und Schatten. Das Ergebnis sollte dann in etwa so ausschauen.
7 und 8. Für noch mehr plastizität solltet Ihr nun noch aus Euren Konturebenen diejenigen Kopieren die eizelne Extremitäten abgrenzen oder betonen. In diesem Fall sind es die Unterarme, die Brust, Fingernägel, sowie das Schlüsselbein und die langen Haare zwischen Ihren Fingern.
Als letztes solltet Ihr zum modelieren des Schwertes übergehen. Dieses liegt über allen anderen Ebenen. Erzeugt Euch die Rauten die Ihr mit Fläche und Kontur füllt und legt einen Schatten über Griff und Knauf. Da das Licht von oben kommt solltet Ihr noch ein kleines Kantenlicht andeuten.
9. Wählt einen Hintergrund aus. Hierbei sind der Fantasie natürlich keine Grenzen gesetzt. Ich habe mir einen einfach einfarbigen ausgesucht, um es mir ein wenig einfacher zu machen. Selbstverständlich könnt Ihr diese Schritte auch alle benutzen um Hintergrundgrafiker zu erstellen.
Hier nochmal das fertige Bild und alle von mir verwendeten Ebenen.
Freitag, 2. Oktober 2009
Das dicke Ende
Ich erhielt am 29.09.09 um 10:15 einen Anruf von der Geschäftsleitung.
In nun nicht einmal mehr als einer Woche beginnt die Arbeit an meinem neuen Arbeitsplatz.
Die Verträge habe ich mit erzwungenem Vertrauen unterschrieben und dem Postkasten übergeben.
Es wurden Einkäufe in Höhe von rund 400 Euro getätigt um den Umzug abzuschließen.
In nun nicht einmal mehr als einer Woche beginnt die Arbeit an meinem neuen Arbeitsplatz.
Die Verträge habe ich mit erzwungenem Vertrauen unterschrieben und dem Postkasten übergeben.
Es wurden Einkäufe in Höhe von rund 400 Euro getätigt um den Umzug abzuschließen.
Freitag, 2. Oktober 2009
Die Notunterkunft
Nach langem Suchen konnte ich eine Notunterkunft ausfindig machen. In dieser konnte ich nun wohnen bis ich durch eine der Wohnbaugesellschaften eine günstige und bezahlbare Wohnung finden würde.
Meine Notunterkunft ist ein Jugendwohnheim eines christlichen Vereins. Dieses Jugendwohnheim nimmt unter anderem folgende potenzielle Bewohner auf:
- Junge Leute bis 27 Jahre, die wegen der Arbeit umziehen müssen (ich bin älter….pssst!)
- Studenten
- Auszubildende
- Heimatausreißer
- Schwer erziehbare Jugendliche
- Leicht behinderte Menschen
Meine Notunterkunft ist ein Jugendwohnheim eines christlichen Vereins. Dieses Jugendwohnheim nimmt unter anderem folgende potenzielle Bewohner auf:
- Junge Leute bis 27 Jahre, die wegen der Arbeit umziehen müssen (ich bin älter….pssst!)
- Studenten
- Auszubildende
- Heimatausreißer
- Schwer erziehbare Jugendliche
- Leicht behinderte Menschen
Freitag, 2. Oktober 2009
Die Sache mit dem Studio…
Ich weiß nicht 100%ig ob die Bedrückung der Situation rüberkommt. Aber seien sie gewiss dass ich in den letzten drei Wochen kaum zur Ruhe kam. Schlafen konnte ich nur mit verschreibungspflichtiger Hilfe.
Nochmal aufgelistet:
- Erfolgreiches Bewerbungsgespräch
- Nach 3 Tagen: Zusage des Jobs
o Erster Arbeitstag in drei Wochen!!!
- Nach 3 Tagen: Ankunft der Arbeitsverträge
- Rechtshilfe wegen des Vertrages
- Vergebliche Wohnungssuche
- Ausarbeiten eines ausführlichen Jahresplanes um mich in die Firma einzubringen.
- Terminierung eines zweiten Gesprächs wegen der Vertragsschwächen
- Weitere vergebliche Wohnungssuche
- Eine Notunterkunft ausfindig gemacht und zugesagt
- Zweiter Gesprächstermin
o Keine Änderungen am Vertrag, außer einer winzigen Anhebung des Gehaltes.
- Anfang des Umzuges:
o Einkaufen der nötigen Utensilien
o Packen für die Notunterkunft
Nochmal aufgelistet:
- Erfolgreiches Bewerbungsgespräch
- Nach 3 Tagen: Zusage des Jobs
o Erster Arbeitstag in drei Wochen!!!
- Nach 3 Tagen: Ankunft der Arbeitsverträge
- Rechtshilfe wegen des Vertrages
- Vergebliche Wohnungssuche
- Ausarbeiten eines ausführlichen Jahresplanes um mich in die Firma einzubringen.
- Terminierung eines zweiten Gesprächs wegen der Vertragsschwächen
- Weitere vergebliche Wohnungssuche
- Eine Notunterkunft ausfindig gemacht und zugesagt
- Zweiter Gesprächstermin
o Keine Änderungen am Vertrag, außer einer winzigen Anhebung des Gehaltes.
- Anfang des Umzuges:
o Einkaufen der nötigen Utensilien
o Packen für die Notunterkunft
Freitag, 2. Oktober 2009
Unbequeme Fragen...
Ok, die Skepsis hat gesiegt und ich habe die Angst überwunden den Job wieder zu verlieren, weil ich unbequeme Fragen stellen muss.
Ich schrieb eine höfliche und förmliche E-Mail mit der bitte um ein weiteres Gespräch um Fragen zum Vertrag zu beantworten. Leider bekam ich keine Antwort, also musste ich zum Telefonhörer greifen. Ich schluckte den Frosch herunter, der sich in meiner Kehle breit machte, als ich anfing die Telefonnummer des Geschäftes zu wählen.
Ich schrieb eine höfliche und förmliche E-Mail mit der bitte um ein weiteres Gespräch um Fragen zum Vertrag zu beantworten. Leider bekam ich keine Antwort, also musste ich zum Telefonhörer greifen. Ich schluckte den Frosch herunter, der sich in meiner Kehle breit machte, als ich anfing die Telefonnummer des Geschäftes zu wählen.
Freitag, 2. Oktober 2009
Einmal wohnen bitte!
Mittlerweile bin ich seit zwei Wochen vergeblich auf der Suche nach einer Wohnung. Wohnungen die nicht die Hälfte meines Nettos auffressen sind rar gesät. D.h. Wohnungen die unter 500 Euro Warmmiete kosten, sind in meiner neuen Wohngegend kaum vorhanden.
Freitag, 2. Oktober 2009
Nachtrag nach Sozialhilfesuche:
Am nächsten Tag begab ich mich also mit einer Kopie meines Arbeitsvertrages und meinem Personalausweis zur Stadtverwaltung meines Ortes und sagte an der Information folgende Worte: Ich möchte bitte einen Wohnberechtigungsschein beantragen.
Freitag, 2. Oktober 2009
Die Suche nach Unterstützung:
Wie das Leben so spielt… braucht man eine konkrete Telefonnummer eines Amtes um genau eine einzige Frage zu stellen, nämlich die nach finanzieller Unterstützung, so sucht man im Internet vergeblich. Tippt man bei Google etwa die willkürlichen Buchstaben A R G E ein, so wird man nur zur Seite der Arbeitsagentur geführt.
Freitag, 2. Oktober 2009
Endlich Glück?
Drei Monate Arbeitslosigkeit… drei vergebliche Vorstellungsgespräche und nun nach dem vierten Vorstellungsgespräch kommt sogar ein Jobangebot.
Ich muss sogar noch nicht einmal 500 km wegziehen, so wie bei den anderen Jobs, sondern nur 170km.
Ich muss sogar noch nicht einmal 500 km wegziehen, so wie bei den anderen Jobs, sondern nur 170km.
Freitag, 2. Oktober 2009
The Story so far…
Allgegenwärtig war der Wunsch Designer zu werden, schon während der Schule habe ich mich dahingehend trainiert… es folgte also ein Abitur an der Fachoberschule für Gestaltung. Daraufhin folgten diverse Praktika in den verschiedensten Richtungen, in denen ich Interesse gezeigt hatte und letztendlich ein Studium.
Das Studium musste ich leider nach dem vierten Semester abbrechen, da die Studiengebühren nicht mehr aufzubringen waren. Durch das Kunststudium wurde allerdings mein Interesse an der Fotografie geweckt und ich entschied mich eine Ausbildung zum Fotografen zu machen.
Diese Ausbildung schloss ich mit großem Erfolg ab…
… und nun informiere ich Sie auf diesem Blog über sämtliche Widrigkeiten, auf die ein junger Fotograf so stoßen kann.
Das Studium musste ich leider nach dem vierten Semester abbrechen, da die Studiengebühren nicht mehr aufzubringen waren. Durch das Kunststudium wurde allerdings mein Interesse an der Fotografie geweckt und ich entschied mich eine Ausbildung zum Fotografen zu machen.
Diese Ausbildung schloss ich mit großem Erfolg ab…
… und nun informiere ich Sie auf diesem Blog über sämtliche Widrigkeiten, auf die ein junger Fotograf so stoßen kann.


