Freitag, 29. Januar 2010
Premiere Pro und das MPEG...
Das erste grundsätzliche Problem:
Anscheinend sollte man jederzeit ein ordentliches Programm zur Hand haben um die Dateien, die man aus der Videokamera gewinnt, in ein kompatibles Format für Premiere Pro zu konvertieren.
Davon gibt es massenweise kostenfreie und lizenzfreie im Internet. Open Source rockt halt eben doch hier und da.
Warum ist so ein Konverter wichtig? Wie schon oben gesagt: Premiere Pro kann halt nicht mit allen Dateitypen! Warum eigentlich nicht liebe „Marktführer Adobe Entwickler“?
...
Anscheinend sollte man jederzeit ein ordentliches Programm zur Hand haben um die Dateien, die man aus der Videokamera gewinnt, in ein kompatibles Format für Premiere Pro zu konvertieren.
Davon gibt es massenweise kostenfreie und lizenzfreie im Internet. Open Source rockt halt eben doch hier und da.
Warum ist so ein Konverter wichtig? Wie schon oben gesagt: Premiere Pro kann halt nicht mit allen Dateitypen! Warum eigentlich nicht liebe „Marktführer Adobe Entwickler“?
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Freitag, 29. Januar 2010
Der neue Lernbereich
Hallo liebe Leserinnen und Leser,
ich wage ein Experiment und riskiere mich damit bis auf die Knochen zu blamieren. Es geht um folgendes:
Zu fotografieren ist selbst unter schlimmsten Bedingungen kein Problem… aber Filmen?
Ich hab in den vergangenen 28 Jahren so ca. drei bis fünf Mal eine Videokamera in der Hand gehalten.
Und nun will ich mir das Filmen und die Videobearbeitung beibringen.
… im Moment scheint es mir eine kleine Herkulesaufgabe zu sein, aber mit Massenweise Kommentaren und Mithilfe, sowie Eigeninitiative werde ich das Kind schon schaukeln…
Mitmachen und Konstruktivität ist also gefragt… bessergesagt: bitte helft mir! Immerhin verrat ich Euch ja auch meine Tricks. ^^
ich wage ein Experiment und riskiere mich damit bis auf die Knochen zu blamieren. Es geht um folgendes:
Zu fotografieren ist selbst unter schlimmsten Bedingungen kein Problem… aber Filmen?
Ich hab in den vergangenen 28 Jahren so ca. drei bis fünf Mal eine Videokamera in der Hand gehalten.
Und nun will ich mir das Filmen und die Videobearbeitung beibringen.
… im Moment scheint es mir eine kleine Herkulesaufgabe zu sein, aber mit Massenweise Kommentaren und Mithilfe, sowie Eigeninitiative werde ich das Kind schon schaukeln…
Mitmachen und Konstruktivität ist also gefragt… bessergesagt: bitte helft mir! Immerhin verrat ich Euch ja auch meine Tricks. ^^
Dienstag, 26. Januar 2010
Tipps und Tricks zum digitalen Malen – Teil 3 (Der digitale Bleistift)
Will man auf einem leeren Dokument anfangen zu arbeiten und komplett ohne Vorlage arbeiten, so benötigt man eine geeignete Pinselspitze, die einem das Gefühl von einem Bleistift auf Papier gibt.
Sie sollen natürlich jetzt nicht mit einem Stück Schmirgelpapier die Arbeitsfläche von Ihrem Grafiktablett aufrauen.
Ich zeige Ihnen in diesem Artikel meinen digitalen Bleistift und welche Einstellungen ich vorgenommen habe.
Sie sollen natürlich jetzt nicht mit einem Stück Schmirgelpapier die Arbeitsfläche von Ihrem Grafiktablett aufrauen.
Ich zeige Ihnen in diesem Artikel meinen digitalen Bleistift und welche Einstellungen ich vorgenommen habe.
Donnerstag, 21. Januar 2010
Print24 hilft den Erdbebenopern auf Haiti!

Die Onlinedruckerei Print24 hat eine Spendenaktion gestartet, welche Blogger darum bittet über diese Aktion zu berichten.
Die Druckerei selber spendet einen Basisbetrag von 5.000 Euro um die Erdbebenopfer, insbesondere die Kinder, zu unterstützen. Für jeden Blogger, der über diese Aktion berichtet, spendet Print24 weitere 50 Euro… und zwar solange bis eine Endsumme von 10.000 Euro erreicht wird.
Donnerstag, 21. Januar 2010
Tipps und Tricks zum digitalen Malen - Teil 2
Der Kopist hat wieder zugeschlagen! Manchmal findet man irgendwo in der großen, weiten Welt ein Bild das einem hervorragend gefällt.
Aber was tut man wenn dieses Bild rein zufällig das Cover einer Sammler DVD-Box
ist und man diese weder einfach schnell kaufen kann, noch in einer befriedigenden Größe im Internet findet?
Die Antwort ist ganz einfach… man malt es einfach selber!
Hier seht ihr das Endergebnis:

Aber was tut man wenn dieses Bild rein zufällig das Cover einer Sammler DVD-Box
ist und man diese weder einfach schnell kaufen kann, noch in einer befriedigenden Größe im Internet findet?
Die Antwort ist ganz einfach… man malt es einfach selber!
Hier seht ihr das Endergebnis:
Mittwoch, 20. Januar 2010
Angewandt: Pxel gegen Vektoren
Dieser Nachbau eines Anime Artworks aus der Serie: One Piece, stellt nicht nur eines meiner Erstlingswerke, in Sachen Vektoren, dar, sondern war damals für mich auch gleichzeitig der Feldversuch den konkreten Unterschied zwischen Pixeln und Vektoren deutlich zu machen.
Da ich zum Zeitpunkt dieses Erzeugnisses noch nicht so fit in Illustrator war, habe ich lediglich die Konturen in Illustrator erzeugt, diese nach Photoshop exportiert, und dann mittels Pfaden dort die Farbfelder erzeugt.
Um den Umgang mit Pfaden zu trainieren und der Pfadpalette, sowie der Anordnung und Ausrichtung geradezu perfekt.
Heute weiß man natürlich dass besonders Schattierungen sehr viel leichter in Illustrator zu erzeugen sind, wenn man den Umgang mit Schnittmasken erlernt hat.
Pfade in Photoshop sind ebenfalls Vektoren, sie werden in der Pfadpalette auch als Vektoren gespeichert, füllt man diese hingegen auf einer Ebene mit einer Kontur oder einer Fläche, so werden diese wieder als normale Pixel in der Ebenenpalette angegeben.
Um mir eine gutes Druckergebnis zu sichern, habe ich die Datei entsprechend groß angelegt. In diesem Fall: 300mm x 500mm, bei 300ppi, im CMYK Farbraum
Basiswissen: ppi = Pixel per Inch, erst bei einem Druckergebnis wandelt der Rechner die ppi in dpi um. Dpi= Dots per Inch. (Mehr zum Thema Auflösung und Druckergebnis folgt in einem eigenen Artikel)
Ebenfalls wichtig: Hat man die Absicht eine Grafik zu drucken sollte der allgemein benutze RGB Farbraum verlassen werden und in CMYK umgewandelt werden. Damit vermeidet man ungewollte Farbverschiebungen. (mehr zum Thema wichtige Farbräume folgt in einem eigenen Artikel)
In Photoshop ist es ebenfalls Möglich mit Vektormasken zu arbeiten. Vektormasken stellen Formen und Verläufe dar die ebenfalls Verlustfrei skaliert werden können. Aber dazu ein anderes Mal.
Das Vektorergebnis: Nami, die Piratin

Wie Sie sehen sind alle Formen sehr klar und deutlich und kommen einer Manga-Zeichnung sehr nahe.
Im krassen Gegensatz steht das Ergebnis der digitalen Malerei.
Das Pixelergebnis: Nami, die Piratin

Die Formen und Proportionen wirken wesentlich plastischer und realitätsnaher.
Da ich zum Zeitpunkt dieses Erzeugnisses noch nicht so fit in Illustrator war, habe ich lediglich die Konturen in Illustrator erzeugt, diese nach Photoshop exportiert, und dann mittels Pfaden dort die Farbfelder erzeugt.
Um den Umgang mit Pfaden zu trainieren und der Pfadpalette, sowie der Anordnung und Ausrichtung geradezu perfekt.
Heute weiß man natürlich dass besonders Schattierungen sehr viel leichter in Illustrator zu erzeugen sind, wenn man den Umgang mit Schnittmasken erlernt hat.
Pfade in Photoshop sind ebenfalls Vektoren, sie werden in der Pfadpalette auch als Vektoren gespeichert, füllt man diese hingegen auf einer Ebene mit einer Kontur oder einer Fläche, so werden diese wieder als normale Pixel in der Ebenenpalette angegeben.
Um mir eine gutes Druckergebnis zu sichern, habe ich die Datei entsprechend groß angelegt. In diesem Fall: 300mm x 500mm, bei 300ppi, im CMYK Farbraum
Basiswissen: ppi = Pixel per Inch, erst bei einem Druckergebnis wandelt der Rechner die ppi in dpi um. Dpi= Dots per Inch. (Mehr zum Thema Auflösung und Druckergebnis folgt in einem eigenen Artikel)
Ebenfalls wichtig: Hat man die Absicht eine Grafik zu drucken sollte der allgemein benutze RGB Farbraum verlassen werden und in CMYK umgewandelt werden. Damit vermeidet man ungewollte Farbverschiebungen. (mehr zum Thema wichtige Farbräume folgt in einem eigenen Artikel)
In Photoshop ist es ebenfalls Möglich mit Vektormasken zu arbeiten. Vektormasken stellen Formen und Verläufe dar die ebenfalls Verlustfrei skaliert werden können. Aber dazu ein anderes Mal.
Das Vektorergebnis: Nami, die Piratin
Wie Sie sehen sind alle Formen sehr klar und deutlich und kommen einer Manga-Zeichnung sehr nahe.
Im krassen Gegensatz steht das Ergebnis der digitalen Malerei.
Das Pixelergebnis: Nami, die Piratin
Die Formen und Proportionen wirken wesentlich plastischer und realitätsnaher.
Mittwoch, 20. Januar 2010
Basiswissen: Pixel und Vektoren
Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Vektoren und Pixeln?
Viele Leute wissen nicht was der Unterschied zwischen Vektoren und Pixeln ist. Ich werde ein wenig Licht ins Dunkel bringen ohne zu weit ins mathematische Detail zu gehen.
Pixel:
Pixel, das sind einfach gesagt: Bildpunkte!
Pixel sind das was sie auf Ihrem Monitor sehen. Jede Grafik, Bild oder Foto das sie auf Ihrem Monitor anzeigen lassen besteht aus Pixeln, auch Videos bestehen aus Pixeln.
Vergrößern Sie eine Bilddatei über ein Anzeigeprogramm Ihrer Wahl, z.B. mit der Windows Bild und Fax Anzeige, oder auch mit einem professionalen Bildbearbeitungsprogramm wie Adobe Photoshop, dann werden Sie feststellen das Ihre Bilddatei mit zunehmender Vergrößerung sozusagen unscharf wird, bzw. undeutlich.
In Wahrheit wird Ihr Bild aber gar nicht unscharf. Halten Sie eine Fotografie in Händen und Variieren die Entfernung der Fotografie zu Ihren Augen, dann vergrößern Sie ja auch nicht die Größe Ihrer Fotografie.
Ähnliches passiert auch bei der Vergrößerung einer pixelbasierten Bilddatei. Zoomen Sie in das Bild, dann vergrößern Sie damit die einzelnen Bildpunkte, also Pixel.
Was Sie sehen ist der sogenannte Treppeneffekt (Fachbegriff: Alias-Effekt).
Jeder Bildpunkt enthält Informationen über die Farbe, die Farbtiefe, die Helligkeit und manchmal auch einen sogenannten Alphakanal, welcher Informationen über Transparenz enthält.

Vektor:
Vektor, das ist einfach gesagt: … das kann man nicht einfach sagen!
Vektoren, das sind genaugenommen mathematische Gleichungen die eine Position, bzw. mehrere Positionen oder Werte, in einem zwei- oder dreidimensionalen Raum beschreiben.
Beschränken wir uns hier einfach mal auf den zweidimensionalen Raum, dacor?
Ziehen Sie in einem Vektorbasiertem Grafik Programm, wie Adobe Illustrator, beispielsweise einen Kreis aus, so besteht dieser nicht aus einzelnen Bildpunkten sondern aus Vektoren, also aus Positionsangaben bestimmter Punkte im Raum.
Diese Angaben können z.B. die Position des Mittelpunktes im Raum sein, der Radius usw. Geben Sie Ihrem Kreis eine Kontur oder eine Farbfüllung, so ist diese auch eine mathematische Information. In der Gleichung erscheint also quasi die Angabe des Farbwertes und der Linienstärke, zusätzlich zu der Position im Raum. Vergrößern Sie eine Vektorgrafik weiter und weiter und immer weiter, dann werden Sie feststellen, dass kein Treppeneffekt auftritt! Ganz einfach weil Sie keine Pixel vergrößern, sondern nur die mathematische Gleichung verändern.

Was sind nun Vor- und Nachteile von Vektorgrafiken und Pixelgrafiken?
- Eine Vektorgrafik hat eine wesentlich geringere Dateigröße als eine Pixelgrafik, da nicht jede Information, von jedem Pixel gespeichert werden muss, sondern nur die mathematische Gleichung.
- Eine Pixelgrafik kann die Realität annähernd darstellen, eine Vektorgrafik kann hingegen nur mathematisch berechenbare Formen, Farben, Kurven, Verläufe und Strukturen darstellen.
- Eine Vektorgrafik kann unendlich weit vergrößert werden, ein Pixelgrafik hingegen nicht.
Soweit die wesentliche Unterschiede, aber wo sind die Einsatzgebiete von einer Vektorgrafik?
Vektorgrafiken kommen überall da zum Einsatz wo die Größe einer Grafik permanent verändert werden muss. Zum Beispiel bei einem Firmenlogo. Die Vektorgrafik gewährleistet das sie immer wieder die selbe Grafik benutzen können um das Logo klein auf einer Visitenkarte darzustellen, etwas größer auf dem Briefkopf, noch größer auf Broschüren, und viel viel größer auf einer LKW-Plane.
Designer einer „Corporate Identity“ werden immer eine Vektorgrafik verwenden, zumindest dann wenn Sie professionell sind!
Viele Leute wissen nicht was der Unterschied zwischen Vektoren und Pixeln ist. Ich werde ein wenig Licht ins Dunkel bringen ohne zu weit ins mathematische Detail zu gehen.
Pixel:
Pixel, das sind einfach gesagt: Bildpunkte!
Pixel sind das was sie auf Ihrem Monitor sehen. Jede Grafik, Bild oder Foto das sie auf Ihrem Monitor anzeigen lassen besteht aus Pixeln, auch Videos bestehen aus Pixeln.
Vergrößern Sie eine Bilddatei über ein Anzeigeprogramm Ihrer Wahl, z.B. mit der Windows Bild und Fax Anzeige, oder auch mit einem professionalen Bildbearbeitungsprogramm wie Adobe Photoshop, dann werden Sie feststellen das Ihre Bilddatei mit zunehmender Vergrößerung sozusagen unscharf wird, bzw. undeutlich.
In Wahrheit wird Ihr Bild aber gar nicht unscharf. Halten Sie eine Fotografie in Händen und Variieren die Entfernung der Fotografie zu Ihren Augen, dann vergrößern Sie ja auch nicht die Größe Ihrer Fotografie.
Ähnliches passiert auch bei der Vergrößerung einer pixelbasierten Bilddatei. Zoomen Sie in das Bild, dann vergrößern Sie damit die einzelnen Bildpunkte, also Pixel.
Was Sie sehen ist der sogenannte Treppeneffekt (Fachbegriff: Alias-Effekt).
Jeder Bildpunkt enthält Informationen über die Farbe, die Farbtiefe, die Helligkeit und manchmal auch einen sogenannten Alphakanal, welcher Informationen über Transparenz enthält.
Vektor:
Vektor, das ist einfach gesagt: … das kann man nicht einfach sagen!
Vektoren, das sind genaugenommen mathematische Gleichungen die eine Position, bzw. mehrere Positionen oder Werte, in einem zwei- oder dreidimensionalen Raum beschreiben.
Beschränken wir uns hier einfach mal auf den zweidimensionalen Raum, dacor?
Ziehen Sie in einem Vektorbasiertem Grafik Programm, wie Adobe Illustrator, beispielsweise einen Kreis aus, so besteht dieser nicht aus einzelnen Bildpunkten sondern aus Vektoren, also aus Positionsangaben bestimmter Punkte im Raum.
Diese Angaben können z.B. die Position des Mittelpunktes im Raum sein, der Radius usw. Geben Sie Ihrem Kreis eine Kontur oder eine Farbfüllung, so ist diese auch eine mathematische Information. In der Gleichung erscheint also quasi die Angabe des Farbwertes und der Linienstärke, zusätzlich zu der Position im Raum. Vergrößern Sie eine Vektorgrafik weiter und weiter und immer weiter, dann werden Sie feststellen, dass kein Treppeneffekt auftritt! Ganz einfach weil Sie keine Pixel vergrößern, sondern nur die mathematische Gleichung verändern.
Was sind nun Vor- und Nachteile von Vektorgrafiken und Pixelgrafiken?
- Eine Vektorgrafik hat eine wesentlich geringere Dateigröße als eine Pixelgrafik, da nicht jede Information, von jedem Pixel gespeichert werden muss, sondern nur die mathematische Gleichung.
- Eine Pixelgrafik kann die Realität annähernd darstellen, eine Vektorgrafik kann hingegen nur mathematisch berechenbare Formen, Farben, Kurven, Verläufe und Strukturen darstellen.
- Eine Vektorgrafik kann unendlich weit vergrößert werden, ein Pixelgrafik hingegen nicht.
Soweit die wesentliche Unterschiede, aber wo sind die Einsatzgebiete von einer Vektorgrafik?
Vektorgrafiken kommen überall da zum Einsatz wo die Größe einer Grafik permanent verändert werden muss. Zum Beispiel bei einem Firmenlogo. Die Vektorgrafik gewährleistet das sie immer wieder die selbe Grafik benutzen können um das Logo klein auf einer Visitenkarte darzustellen, etwas größer auf dem Briefkopf, noch größer auf Broschüren, und viel viel größer auf einer LKW-Plane.
Designer einer „Corporate Identity“ werden immer eine Vektorgrafik verwenden, zumindest dann wenn Sie professionell sind!
Dienstag, 19. Januar 2010
Tips und Tricks zum digitalen malen - Teil 1
Liebe Leserinnen und Leser,
auf die Gefahr hin das man mich für den Magier hält, der einst spät abends auf Super RTL die Tricks der "Großen" verrät, werde ich in diesem Artikel ein paar "Geheimnisse" lüften.
„Geheimnisse“ sind es deshalb, weil ich selbst nach tagelanger Recherche im Internet nicht ein einziges Tutorial gefunden habe das mir ausreichende Einblicke verschafft hätte, um mit dem digitalen Malen anzufangen.
Letztendlich konnte ich die zusammengesammelten Puzzelteile per „Try and Error“ zusammenfügen.
Vielleicht sind die hier aufgelisteten Punkte ja auch für viele eine Selbstverständlichkeit, aber ich denke, dass gerade Anfänger sehr viel damit anfangen können.
1. Brushengine (Shortcut: F5)
Die Brushengine ist beim digitalen Malen euer bester Freund. Hier könnt Ihr alle Funktionen genauso einstellen, damit Eure bevorzugte Pinselspitze das gewünschte Ergebnis zu Dokument bringt.
Meine bevorzugten Optionen sind wie folgend:

1.1 Pinselform:
Direkt unter der Überschrift Pinselvorgaben befindet sich der Punkt Pinselform. Ich habe diesen lange übsesehen da er kein Kontrollkästchen zum aktivieren besitzt. Eigentlich ist das ganz klar, denn hier geht es um die Basics Eurer Pinselspitze.
Für das digitale Malen empfiehlt es sich den Abstand auf 0% zu reduzieren. Für ein wenig Unterbrechung würde ich einen Abstand von maximal 5% Einstellen
1.2 Formeigenschaften:
Zum digitalen Malen setze ich den Größenjitter auf 0% und die Steuerung auf Zeichenstiftdruck. Auf diese Weise kann man auch feine Deteils malen ohne gleich aus dem Arbeitsfluss zu kommen um die Größe der Pinselspitze zu verändern.
1.3 Dualer Pinsel:
Will Ich mit ein wenig Struktur Arbeiten, dann wähle ich diese Option aus und wähle eine Pinselspitze der Sparte „Natural“. Die Pinselspitzen werden dann kombiniert und bringen das entsprechende Ergebnis.
1.3 Airbrush und Glättung:
Diese beiden Optionen bleiben eigentlich meistens aktiviert. Die Funktion erklärt sich schon aus dem Namen heraus… zumindest fast.
Es gibt natürlich noch viel mehr Möglichkeiten um individuelle Ergebnisse zu erzielen. Die erwähnten werden von mir allerdings sehr gerne benutzt und stellen grundsätzliche Basics dar um digital zu malen.
2. Deckkraft und Fluss

Diese Optionen werden im Laufe des Malvorganges immer wieder ändern. Arbeite ich auf einer bereits gefüllten Ebene und will mein Bild heraus modellieren, dann setze ich Deckkraft und Fluss auf 20%. Arbeite ich hingegen auf einem Leeren Dokument, dann Stelle ich Deckkraft und Fluss auf jeweils 50%, um die Fläche erst mal zu füllen und um dabei direkt Farbfelder anzulegen nach denen ich mich später orientieren kann.
Bei der Feinarbeit variiere ich die Deckkraft zwischen 5 und 15%, der Fluss bleibt dann oft bei ca 25%.
Auch hier gilt: Der Möglichkeiten gibt es viele. Ich stelle nur die Optionen dar die ich gerne benutze.
auf die Gefahr hin das man mich für den Magier hält, der einst spät abends auf Super RTL die Tricks der "Großen" verrät, werde ich in diesem Artikel ein paar "Geheimnisse" lüften.
„Geheimnisse“ sind es deshalb, weil ich selbst nach tagelanger Recherche im Internet nicht ein einziges Tutorial gefunden habe das mir ausreichende Einblicke verschafft hätte, um mit dem digitalen Malen anzufangen.
Letztendlich konnte ich die zusammengesammelten Puzzelteile per „Try and Error“ zusammenfügen.
Vielleicht sind die hier aufgelisteten Punkte ja auch für viele eine Selbstverständlichkeit, aber ich denke, dass gerade Anfänger sehr viel damit anfangen können.
1. Brushengine (Shortcut: F5)
Die Brushengine ist beim digitalen Malen euer bester Freund. Hier könnt Ihr alle Funktionen genauso einstellen, damit Eure bevorzugte Pinselspitze das gewünschte Ergebnis zu Dokument bringt.
Meine bevorzugten Optionen sind wie folgend:
1.1 Pinselform:
Direkt unter der Überschrift Pinselvorgaben befindet sich der Punkt Pinselform. Ich habe diesen lange übsesehen da er kein Kontrollkästchen zum aktivieren besitzt. Eigentlich ist das ganz klar, denn hier geht es um die Basics Eurer Pinselspitze.
Für das digitale Malen empfiehlt es sich den Abstand auf 0% zu reduzieren. Für ein wenig Unterbrechung würde ich einen Abstand von maximal 5% Einstellen
1.2 Formeigenschaften:
Zum digitalen Malen setze ich den Größenjitter auf 0% und die Steuerung auf Zeichenstiftdruck. Auf diese Weise kann man auch feine Deteils malen ohne gleich aus dem Arbeitsfluss zu kommen um die Größe der Pinselspitze zu verändern.
1.3 Dualer Pinsel:
Will Ich mit ein wenig Struktur Arbeiten, dann wähle ich diese Option aus und wähle eine Pinselspitze der Sparte „Natural“. Die Pinselspitzen werden dann kombiniert und bringen das entsprechende Ergebnis.
1.3 Airbrush und Glättung:
Diese beiden Optionen bleiben eigentlich meistens aktiviert. Die Funktion erklärt sich schon aus dem Namen heraus… zumindest fast.
Es gibt natürlich noch viel mehr Möglichkeiten um individuelle Ergebnisse zu erzielen. Die erwähnten werden von mir allerdings sehr gerne benutzt und stellen grundsätzliche Basics dar um digital zu malen.
2. Deckkraft und Fluss
Diese Optionen werden im Laufe des Malvorganges immer wieder ändern. Arbeite ich auf einer bereits gefüllten Ebene und will mein Bild heraus modellieren, dann setze ich Deckkraft und Fluss auf 20%. Arbeite ich hingegen auf einem Leeren Dokument, dann Stelle ich Deckkraft und Fluss auf jeweils 50%, um die Fläche erst mal zu füllen und um dabei direkt Farbfelder anzulegen nach denen ich mich später orientieren kann.
Bei der Feinarbeit variiere ich die Deckkraft zwischen 5 und 15%, der Fluss bleibt dann oft bei ca 25%.
Auch hier gilt: Der Möglichkeiten gibt es viele. Ich stelle nur die Optionen dar die ich gerne benutze.
Montag, 18. Januar 2010
Tutorial: Anime Charakter aus Vektoren erstellen
Beim Betrachten einer meiner beliebteren Anime Serien, die da Inuyasha wäre, ist mir aufgefallen wie simpel sie Formen sind, die verwendet wurden um die Charaktere darzustellen.
Da ich schon im Alter von 15 Jahren angefangen habe zu kopieren bekam ich die Idee so eine Anime Figur aus einem Screenshot nachzubauen.
Damit ich es mir nicht so einfach machen konnte erlegte ich mir selber die Aufgabe auf, diese Anime Figur, in diesem Fall Yura mit dem langen Haar, komplett in Illustrator zu erschaffen und zu 100% aus Vektoren bestehen zu lassen.
Hier seht Ihr das Endresultat:

Im folgenden erläutere ich Euch wie ich vorgegangen bin:
1. Nachdem Ihr euren Screenshot gemacht habt öffnet Ihr Euch ein neues Dokument im Illustrator. Für solche kleinen Spielereien benutze ich gerne das Standard A4 Format mit der Druckoptimierten Auflösung von 300ppi.
2. Ihr Platziert Euren Screenshot auf der bisher einzigen Ebene mittels: Datei -> Platzieren…
Skaliert Euch das Bild so zurecht wie Ihr es braucht. Es sollte natürlich nicht so weit verpixeln, dass man gar nichts mehr erkennt, aber ein leichter Treppeneffekt macht nichts aus. Manchmal ist ein Treppeneffekt sogar ganz hilfreich und dient als Farbfeld für Aufnahme von Farbe um einzelne Formen einzufärben.
3. Werdet Euch darüber klar was im Bild wo platziert ist. Ich fange gerne im Mittelgrund an und arbeite mich dann in den Vordergrund bzw. Hintergrund vor.
In Falle unseres Bildes liegt der Körper von Yura selber im Mittelgrund.
Fangt nun an mit dem Zeichenstiftwerkzeug (Shortcut: P) die Konturennachzuziehen. Achtet dabei nur auf Outlines des Objektes das Ihr gerade umrandet.

Anhand des Screenshots aus meiner *.ai Datei könnt Ihr die Ebenen sehen die ich benutzt habe um die Outlines zu finden.

Wenn Ihr in Illustrator geübt seid, braucht Ihr natürlich nicht so viele Ebenen zu verwenden. Aber da dieses Tutorial auch für Anfänger geeignet sein soll, habe ich jede einzelne Anordnung auf eine eigene Ebene gebracht.
Um die Konturen nachzuziehen verwende ich gerne eine Konturdicke von 0,5 Px.
4. Kopiert alle eure Kontur(Form)ebenen. Das macht über indem Ihr alle Ebenen mit gedrückter Shift Taste (Strg bei Einzelauswahl) markiert und dann per Drag and Drop auf das zweite Symbol von rechts, in der Fußleiste des Ebenenfensters, zieht.
5. Füllt Eure Formen. Wählt dafür das Auswahl Werkzeug (Shortcut: V) aus und markiert die Form die Ihr füllen wollt. Leuchtet der Begrenzungsrahmen auf so ist Eure Form ausgewählt. Wählt nun die Pipette aus (Shortcut: I) und wählt die Farbe des Screenshots aus die diese Form haben soll.
Natürlich könnt Ihr der Figur auch andere Farben zu Teil werden lassen. Dafür macht Ihr einen Doppelklick auf das Farbflächen Symbol unter Eurer Werkzeugleiste und wählt Eure bevorzugte Farbe aus.
Eure Yura sollte nun so aussehen:

6. Denkt daran das erst Licht und Schatten Euere Grafik lebendig wirken lassen. Füllt also nun auch Eure Spitzlichter und Schatten. Das Ergebnis sollte dann in etwa so ausschauen.

7 und 8. Für noch mehr plastizität solltet Ihr nun noch aus Euren Konturebenen diejenigen Kopieren die eizelne Extremitäten abgrenzen oder betonen. In diesem Fall sind es die Unterarme, die Brust, Fingernägel, sowie das Schlüsselbein und die langen Haare zwischen Ihren Fingern.
Als letztes solltet Ihr zum modelieren des Schwertes übergehen. Dieses liegt über allen anderen Ebenen. Erzeugt Euch die Rauten die Ihr mit Fläche und Kontur füllt und legt einen Schatten über Griff und Knauf. Da das Licht von oben kommt solltet Ihr noch ein kleines Kantenlicht andeuten.

9. Wählt einen Hintergrund aus. Hierbei sind der Fantasie natürlich keine Grenzen gesetzt. Ich habe mir einen einfach einfarbigen ausgesucht, um es mir ein wenig einfacher zu machen. Selbstverständlich könnt Ihr diese Schritte auch alle benutzen um Hintergrundgrafiker zu erstellen.
Hier nochmal das fertige Bild und alle von mir verwendeten Ebenen.
Da ich schon im Alter von 15 Jahren angefangen habe zu kopieren bekam ich die Idee so eine Anime Figur aus einem Screenshot nachzubauen.
Damit ich es mir nicht so einfach machen konnte erlegte ich mir selber die Aufgabe auf, diese Anime Figur, in diesem Fall Yura mit dem langen Haar, komplett in Illustrator zu erschaffen und zu 100% aus Vektoren bestehen zu lassen.
Hier seht Ihr das Endresultat:
Im folgenden erläutere ich Euch wie ich vorgegangen bin:
1. Nachdem Ihr euren Screenshot gemacht habt öffnet Ihr Euch ein neues Dokument im Illustrator. Für solche kleinen Spielereien benutze ich gerne das Standard A4 Format mit der Druckoptimierten Auflösung von 300ppi.
2. Ihr Platziert Euren Screenshot auf der bisher einzigen Ebene mittels: Datei -> Platzieren…
Skaliert Euch das Bild so zurecht wie Ihr es braucht. Es sollte natürlich nicht so weit verpixeln, dass man gar nichts mehr erkennt, aber ein leichter Treppeneffekt macht nichts aus. Manchmal ist ein Treppeneffekt sogar ganz hilfreich und dient als Farbfeld für Aufnahme von Farbe um einzelne Formen einzufärben.
3. Werdet Euch darüber klar was im Bild wo platziert ist. Ich fange gerne im Mittelgrund an und arbeite mich dann in den Vordergrund bzw. Hintergrund vor.
In Falle unseres Bildes liegt der Körper von Yura selber im Mittelgrund.
Fangt nun an mit dem Zeichenstiftwerkzeug (Shortcut: P) die Konturennachzuziehen. Achtet dabei nur auf Outlines des Objektes das Ihr gerade umrandet.
Anhand des Screenshots aus meiner *.ai Datei könnt Ihr die Ebenen sehen die ich benutzt habe um die Outlines zu finden.
Wenn Ihr in Illustrator geübt seid, braucht Ihr natürlich nicht so viele Ebenen zu verwenden. Aber da dieses Tutorial auch für Anfänger geeignet sein soll, habe ich jede einzelne Anordnung auf eine eigene Ebene gebracht.
Um die Konturen nachzuziehen verwende ich gerne eine Konturdicke von 0,5 Px.
4. Kopiert alle eure Kontur(Form)ebenen. Das macht über indem Ihr alle Ebenen mit gedrückter Shift Taste (Strg bei Einzelauswahl) markiert und dann per Drag and Drop auf das zweite Symbol von rechts, in der Fußleiste des Ebenenfensters, zieht.
5. Füllt Eure Formen. Wählt dafür das Auswahl Werkzeug (Shortcut: V) aus und markiert die Form die Ihr füllen wollt. Leuchtet der Begrenzungsrahmen auf so ist Eure Form ausgewählt. Wählt nun die Pipette aus (Shortcut: I) und wählt die Farbe des Screenshots aus die diese Form haben soll.
Natürlich könnt Ihr der Figur auch andere Farben zu Teil werden lassen. Dafür macht Ihr einen Doppelklick auf das Farbflächen Symbol unter Eurer Werkzeugleiste und wählt Eure bevorzugte Farbe aus.
Eure Yura sollte nun so aussehen:
6. Denkt daran das erst Licht und Schatten Euere Grafik lebendig wirken lassen. Füllt also nun auch Eure Spitzlichter und Schatten. Das Ergebnis sollte dann in etwa so ausschauen.
7 und 8. Für noch mehr plastizität solltet Ihr nun noch aus Euren Konturebenen diejenigen Kopieren die eizelne Extremitäten abgrenzen oder betonen. In diesem Fall sind es die Unterarme, die Brust, Fingernägel, sowie das Schlüsselbein und die langen Haare zwischen Ihren Fingern.
Als letztes solltet Ihr zum modelieren des Schwertes übergehen. Dieses liegt über allen anderen Ebenen. Erzeugt Euch die Rauten die Ihr mit Fläche und Kontur füllt und legt einen Schatten über Griff und Knauf. Da das Licht von oben kommt solltet Ihr noch ein kleines Kantenlicht andeuten.
9. Wählt einen Hintergrund aus. Hierbei sind der Fantasie natürlich keine Grenzen gesetzt. Ich habe mir einen einfach einfarbigen ausgesucht, um es mir ein wenig einfacher zu machen. Selbstverständlich könnt Ihr diese Schritte auch alle benutzen um Hintergrundgrafiker zu erstellen.
Hier nochmal das fertige Bild und alle von mir verwendeten Ebenen.


