Freitag, 2. Oktober 2009
Die Suche nach Unterstützung:
Folgerichtig ruft man dann natürlich bei der kostenpflichtigen Hotline-Nummer der Arbeitsagentur an. Eine nette Computerstimme fragt alsdann welche Option durchgewählt werden soll. Eine Option die aufgezählt wird ist die folgende: Wenn sie Informationen zu Arbeitslosengeld II brauchen, auch bekannt unter Hartz 4, so drücken sie die 2 auf ihrem Telefon.
Tut man dies jedoch so bekommt man die Auskunft, dass die Arbeitsagentur keine Informationen über Hartz 4 mitteilen darf, und das man sich an die ARGE wenden soll. Die Verbindung wird danach sofort getrennt, anstatt das man zurück zum Hauptmenü geleitet wird, oder evtl. eine Weiterleitung zur ARGE erfolgt.
Man ruft also erneut die Hotline der Arbeitsagentur an und lässt sich zu einem Kundenberater durchstellen. Man stellt, dieser meistens hilfsbereiten Person, also die Situation dar und erhält die Auskunft, dass man sich an die ARGE des zukünftigen Wohnortes wenden soll. Diese Rufnummer wurde mir jedoch erst Preisgegeben, nachdem ich fragen musste wie denn die Telefonnummer der, für meinen zukünftigen Wohnort zuständigen, Arge denn lautet.
Ich klingele also bei der entsprechenden Arge durch, ich nenne meine Beweggründe und bekomme folgendes zuhören: Da sind Sie bei mir an der falschen Adresse, das ist aber nicht ihr Fehler, sondern der des Arbeitsamtes, die es einfach nicht auf die Reihe kriegen das für Wohnungsgeld nicht die ARGE sondern die Stadt selber zuständig ist. (Dieser Auszug wurde tatsächlich fast wort-wörtlich gesagt)
Da ich nun schon einmal die Arge an der Strippe hatte frage ich einfach mal wie es denn mit Hartz 4 Unterstützung in meinem Fall aussehe. Die Antwort: nein, mit 1.500 Euro Brutto, verdienen sie ja viel zu viel um eine Hartz 4 Unterstützung zu bekommen.
Ein sehr ernüchterndes Ergebnis! Ich ließ mir also 2 Telefonnummern der Stadt geben. Dort landete ich in der Zentrale, dies war jedoch nur an der Endziffer der Telefonnummer zu erkennen, denn ich verstand kein Wort der daher gebrabbelten Begrüßung am Telefon. Ich wiederholet erneut meine Situation und wurde weitergeleitet…. Die zweite Begrüßung war ebenfalls nicht zu verstehen…. Also begrüßte ich die Person und erläuterte meinen Fall.
Das Ergebnis: Mir steht nicht nur keine Hartz 4 Aufstockung zu, sondern auch kein Wohngeld! „Wollen sie denn evtl. einen Wohnberechtigungsschein, für eine Sozialbauwohnung beantragen?“ wurde ich gefragt. „steht der mir denn überhaupt zu?“ fragte ich zurück. Die Antwort musste erst mit einer Kollegin besprochen werden, die anscheinend am anderen Ende des Zimmer saß, die Antwort lautete: Ja, selbstverständlich, sogar bis 1.900 Euro.
Ich wurde alsdann zur Abteilung WBS weitergeleitet. Dort klärte ich nochmal alles vorher besprochene ab und wir kamen auf den Nenner, dass mir ein WBS zusteht. Wie beantrage ich den WBS denn nun, fragte ich. Dafür brauchen wir einen Meldebescheid ihres derzeitigen Wohnortes und ihren Arbeitsvertrag. Da sie noch nicht bei uns wohnen müssen sie eine Gebühr von 10 Euro bezahlen. Das muss natürlich auch persönlich passieren. Also darf ich nun rund 350 km Fahren um 10 Euro zu bezahlen um einen Wohnberechtigungsschein für eine SOZIALbauwohnung zu beantragen. Gedanklich war ich schon dabei meine sieben Sachen zu packen, als die nette Dame mich fragte: „ wo wohnen sie denn bisher?“… ich nannte meinen Wohnort und bekam die Frage zurück: „das ist auch im selben Bundesland, nichtwahr?“ Dies konnte ich nur ausdrücklich bejahen. Dann sagte mir die Dame, dass ich mir ja auch die Fahrt und den Meldebescheid sparen könnte wenn ich den WBS an meinem Wohnort beantragen könnte, denn der WBS ist ja Bundeslandweit gültig.
Freudig genervt habe ich mich von der netten Dame mit der unterschwellig erotischen Stimme verabschiedet und rief bei meiner Stadtverwaltung an: „Tut mir leid der Kollege ist gerade in Pause, können sie nochmal in 45 Minuten anrufen?
Nun, wie dem auch sei… ich stehe ja nun kurz vor dem ernüchterndem Ziel, dennoch sei gesagt das ich schon bei meinem ersten Anruf beim Arbeitsamt mit Personenkontakt nach alternativen Unterstützungen fragte:
Zur Verbildlichung:
Ein Bruttoverdienst von 1.500 Euro, ergibt in meinem Fall ein Netto von 1.030 Euro. Mit diesen Geldmassen ist also die einzige Unterstützung ein Papierschein, mit dem ich mir eine 100 Euro billigere Wohnung nahmen darf, und der Kohl wird immer fetter und fetter.
Tut man dies jedoch so bekommt man die Auskunft, dass die Arbeitsagentur keine Informationen über Hartz 4 mitteilen darf, und das man sich an die ARGE wenden soll. Die Verbindung wird danach sofort getrennt, anstatt das man zurück zum Hauptmenü geleitet wird, oder evtl. eine Weiterleitung zur ARGE erfolgt.
Man ruft also erneut die Hotline der Arbeitsagentur an und lässt sich zu einem Kundenberater durchstellen. Man stellt, dieser meistens hilfsbereiten Person, also die Situation dar und erhält die Auskunft, dass man sich an die ARGE des zukünftigen Wohnortes wenden soll. Diese Rufnummer wurde mir jedoch erst Preisgegeben, nachdem ich fragen musste wie denn die Telefonnummer der, für meinen zukünftigen Wohnort zuständigen, Arge denn lautet.
Ich klingele also bei der entsprechenden Arge durch, ich nenne meine Beweggründe und bekomme folgendes zuhören: Da sind Sie bei mir an der falschen Adresse, das ist aber nicht ihr Fehler, sondern der des Arbeitsamtes, die es einfach nicht auf die Reihe kriegen das für Wohnungsgeld nicht die ARGE sondern die Stadt selber zuständig ist. (Dieser Auszug wurde tatsächlich fast wort-wörtlich gesagt)
Da ich nun schon einmal die Arge an der Strippe hatte frage ich einfach mal wie es denn mit Hartz 4 Unterstützung in meinem Fall aussehe. Die Antwort: nein, mit 1.500 Euro Brutto, verdienen sie ja viel zu viel um eine Hartz 4 Unterstützung zu bekommen.
Ein sehr ernüchterndes Ergebnis! Ich ließ mir also 2 Telefonnummern der Stadt geben. Dort landete ich in der Zentrale, dies war jedoch nur an der Endziffer der Telefonnummer zu erkennen, denn ich verstand kein Wort der daher gebrabbelten Begrüßung am Telefon. Ich wiederholet erneut meine Situation und wurde weitergeleitet…. Die zweite Begrüßung war ebenfalls nicht zu verstehen…. Also begrüßte ich die Person und erläuterte meinen Fall.
Das Ergebnis: Mir steht nicht nur keine Hartz 4 Aufstockung zu, sondern auch kein Wohngeld! „Wollen sie denn evtl. einen Wohnberechtigungsschein, für eine Sozialbauwohnung beantragen?“ wurde ich gefragt. „steht der mir denn überhaupt zu?“ fragte ich zurück. Die Antwort musste erst mit einer Kollegin besprochen werden, die anscheinend am anderen Ende des Zimmer saß, die Antwort lautete: Ja, selbstverständlich, sogar bis 1.900 Euro.
Ich wurde alsdann zur Abteilung WBS weitergeleitet. Dort klärte ich nochmal alles vorher besprochene ab und wir kamen auf den Nenner, dass mir ein WBS zusteht. Wie beantrage ich den WBS denn nun, fragte ich. Dafür brauchen wir einen Meldebescheid ihres derzeitigen Wohnortes und ihren Arbeitsvertrag. Da sie noch nicht bei uns wohnen müssen sie eine Gebühr von 10 Euro bezahlen. Das muss natürlich auch persönlich passieren. Also darf ich nun rund 350 km Fahren um 10 Euro zu bezahlen um einen Wohnberechtigungsschein für eine SOZIALbauwohnung zu beantragen. Gedanklich war ich schon dabei meine sieben Sachen zu packen, als die nette Dame mich fragte: „ wo wohnen sie denn bisher?“… ich nannte meinen Wohnort und bekam die Frage zurück: „das ist auch im selben Bundesland, nichtwahr?“ Dies konnte ich nur ausdrücklich bejahen. Dann sagte mir die Dame, dass ich mir ja auch die Fahrt und den Meldebescheid sparen könnte wenn ich den WBS an meinem Wohnort beantragen könnte, denn der WBS ist ja Bundeslandweit gültig.
Freudig genervt habe ich mich von der netten Dame mit der unterschwellig erotischen Stimme verabschiedet und rief bei meiner Stadtverwaltung an: „Tut mir leid der Kollege ist gerade in Pause, können sie nochmal in 45 Minuten anrufen?
Nun, wie dem auch sei… ich stehe ja nun kurz vor dem ernüchterndem Ziel, dennoch sei gesagt das ich schon bei meinem ersten Anruf beim Arbeitsamt mit Personenkontakt nach alternativen Unterstützungen fragte:
Zur Verbildlichung:
Ein Bruttoverdienst von 1.500 Euro, ergibt in meinem Fall ein Netto von 1.030 Euro. Mit diesen Geldmassen ist also die einzige Unterstützung ein Papierschein, mit dem ich mir eine 100 Euro billigere Wohnung nahmen darf, und der Kohl wird immer fetter und fetter.
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