Samstag, 12. Juni 2010
Der Arbeitsplatz und seine Ausstattung
Was ich mich immer wieder Frage ist: „Wie sieht der Arbeitsplatz von selbstständigen Einzelunternehmern aus?“
Ich habe schon einige Arbeitsplätze gesehen und ich denke mittlerweile dass man anhand des Arbeitsplatzes einiges über die Arbeitsweise ablesen kann.
Ich stelle Ihnen in diesem Artikel meinen persönlichen Arbeitsplatz vor. Macintosh User werden sich wahrscheinlich über die vielen Kabel amüsieren, wenn sie meine Skizze sehen, aber als überzeugter PC User steht man natürlich darüber. Nun ans Eingemachte, aber vorab noch die Bemerkung: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links.
Hier sehen Sie wie ich meinen Schreibtisch strukturiert habe. Die Arbeitsplatte ist insgesamt 2,5 Meter lang. Dies ist nicht nur angenehm um bei der Computer-Arbeit auch ein wenig körperliche Aktion zu haben, sondern auch um genügend Ellbogenfreiheit zu haben. Zudem findet man immer einen Platz für Notizzettel oder einen Ordner mit Unterlagen.
Bild
1. Der Rechner
Schaffe ich mir einen neuen Rechner an, dann gehe ich in einen Laden in dem ich mir den Computer nach meinen Bedürfnissen und Wünschen zusammenstellen kann. Mein aktueller ist ein i7 quad mit 6GB RAM. Der Sound ist noch on Board, da ich aber noch keine komplizierten Audioaufnahmen machen muss reicht mir dieser 64Bit Sound vollkommen aus.
Die Grafikkarte ist eine Nvidia GeForce GTX 275 mit 896MB RAM. Diese Grafikkarte wird vor allem zum spielen gekauft, bietet darüber hinaus aber auch eine perfekte Performance für sämtliche Grafik- und Videoarbeiten!
Es gibt natürlich auch Grafikkarten die rein zum Arbeiten gedacht sind, aber ernsthaft Leute, die kosten das dreifache und bieten dieselbe Performance bei weniger 3D Unterstützung.
Außerdem gibt eine solche Grafikkarte, wie die meine, einem durchaus die Möglichkeit einfach mal zu spielen.
Weiterhin befinden sich 2-mal die gleiche Samsung 1TB Festplatte im Rechner, wobei C: nur das System + sämtliche Programme enthält. Die zweite Festplatte enthält sämtliche Arbeitsdateien und Projekte, fein säuberlich in einer logischen Ordnerstruktur.
Das Thema „spielen“ wird sich sehr offensichtlich durch mein gesamtes Equipment ziehen. Das ist kein Nachteil, denn so manche Gamer Hardware wird mit höherer Präzision geboren als andere Erzeugnisse.
Weiterhin ist hier auch der Aspekt des Arbeitens gefragt, denn auf eine gewisse Art und Weise mit der Arbeit zu spielen, lässt die Arbeit einfach leichter erscheinen.
2. Die große Externe
Auf der großen Externen Festplatte, in meinem Fall eine Best Western 1TB, speichere ich Daten die ich von meinen alten Rechner noch gebrauchen konnte, sowie meine Medienbibliothek. Außerdem lagere ich hier Dateien aus die ich definitiv nicht mehr regelmäßig benutze.
3. Die kleine Externe
Die kleine Externe enthält installierte Präsentationsprogramme und ist weitestgehend leer. Muss ich jedoch mit einer größeren Datenmenge zum Kunden, so werden diese auf die kleine Externe gespielt und einfach mitgenommen. Eine größere Datenmenge bedeutet in meinem Fall mehr als 8 GB, denn diese werden bei HD Videos schnell erreicht!
Ein ordentlich großer USB Stick täte zwar auch seine Dienste, kommt für mich aber nur für private Zwecke in Frage!
4. Der Sound
Ich habe noch nie eine Dolby Anlage besessen und bin durchaus ein Freund vom guten alten Stereo. Meine Trust Boxen bieten mir absolut guten Stereo Sound mit Subwoofer Unterstützung und ist daher weder ein großer Kostenfaktor, noch ein großes Thema in der Anschaffung.
5. Die Maus
So Freunde, ans Eingemachte! An dieser Stelle präsentiere ich meine neueste Anschaffung. Nachdem meine gute, alte, optische Logitech 400EX Maus nach 7 Jahren, höchst zuverlässigen Dienst, ihre Funktionstüchtigkeit aufgegeben hat, dachte ich mir ich probier mal den direkten Konkurrenten aus.
Die Neue ist also eine Razor Naga.
Diese Maus wurde für MMO Gamer entwickelt und hat neben den Standarttasten 12 weitere Tasten, welche über den rechten Daumen bedient werden.
Ich bin zwar kein MMO Gamer, jedoch sind diese 12 Tasten absolut frei zu programmieren. Über den Treiber kann ich mir wahlweise ganze Makros samt Zeitverzögerung aufzeichnen, oder einfach nur einen Tastendruck zuweisen. Gerade bei Arbeiten mit Photoshop bin ich dazu übergegangen Tastenkombinationen, bei denen man sich die Hand auf spreizt, als Makro auf eine meiner vielen Extratasten zu binden… und Extratasten, davon habe ich verdammt viele, wie Sie sehen werden wenn Sie weiterlesen.
Ein weiterer Vorteil dieser Maus ist, dass die mittlerweile üblichen, Vor- und Zurück-Tasten über den Zeigefinger bedient werden und nicht über den Daumen. An meiner alten Logitech Maus konnte ich nur die Zurück-Taste nutzen, da ich ansonsten verkrampft umgreifen musste.
Eine Sehnenscheidenentzündung im rechten Arm, nach einem Tag harter, verkrampfter Arbeit, brachte mich letztendlich dazu die Razor Naga zu kaufen.
Noch ein Vorteil der Razor Naga ist die Ablagefläche für den rechten Ringfinger. Die dadurch entstehende Handhaltung macht die Arbeit sehr viel unverkrampfter!
Die Maus hat auch eine blaue LED Beleuchtung, diese kann im Treiber auch abgestellt werden. Optimal wäre es gewesen diese Option als Schalter an der Mausunterseite zu installieren.
6. Die Tastatur
Nun zu meinem absoluten Liebling und der wahrscheinlich besten Anschaffung in Sachen PC-Peripherie. Meine Tastatur ist eine Logitech G11. Diese Tastatur wurde zwar mittlerweile zwei Mal weiterentwickelt, jedoch ging die Evolution mehr in Richtung eines kleinen Vollfarbdisplays und sehr auf Kosten der sog. G-Tasten.
Die G-Tasten sind die Extratasten, welche ebenfalls absolut frei belegt und programmiert werden können. Über einen Tastendruck kann ich zwischen drei verschiedenen Profilen hin und herschalten, sodass die 18 Extratasten insgesamt 54 Befehle beherbergen können. Die G-Tasten sind in drei untereinander angeordneten sechserblöcken angeordnet.
Als Beispiel verwende ich die obersten drei G-Tasten Standardmäßig für die Shortcuts: STRG+A, STRG+C, STRG+V. Die zweite Reihe beinhaltet die Shortcuts: STRG+X, STRG+Z und das obligatorische ESC.
Weiterhin hat diese Tastatur die Möglichkeit die Windows Menü-Taste zu deaktivieren. Dies nennt sich dann Gaming-Mode, bringt aber auch viel in einem langen Workflow.
Die G11 hat eine Hintergrundbeleuchtung welche blau daher schimmert, zwei verschiedene Intensitäten hat, aber trotzdem recht schwach ist.
Ansonsten hat die G11 Bedientasten für den Windows Media Player und die Möglichkeit die Lautsprecherboxen abzustellen.
Besonders wichtig, an einer Tastatur, ist mir das die einzelnen Tasten einen ordentlichen Anschlag haben. Viele neue Tastaturen werden im Laptop Stil produziert, sind Ultra flach und benötigen lediglich einen leichten Anschlag, zudem sind die Tasten meistens sehr gequetscht. Meine G11 hingegen ich groß, hoch und hat ordentlich große Tasten, die ich wunderbar mit meinen großen Händen bedienen kann. Weiterhin sind die Tasten mit einem breiten Spalt voneinander getrennt, wodurch ich auch problemlos blind tippen kann.
7 Die Monitore
Ganz recht, es sind zwei, wobei ich den Ankauf eines dritten auch nicht ausschließe. Wer einmal angefangen hat auf mehr als einem Monitor zu arbeiten, der wird sich kaum mehr mit nur einem Monitor begnügen können, denn das Arbeiten auf zwei Monitoren erweist sich als wesentlich strukturierter, übersichtlicher und einfach komfortabler.
Anhand meiner Arbeitsplatzskizze sehen Sie wie ich meine Peripherie auf die beiden Monitore aufgeteilt habe. Den rechten Monitor benutze ich als Ablage für aktuelle, aber temporäre, Dateien. Zudem verrichte ich hier Schreibarbeiten.
Illustriere ich dann arbeite ich mit dem Grafiktablett auf dem linken Monitor. Besonders gut kommen die beiden Monitore beim Cross-Media Arbeiten. So kann ich mir links Photoshop aufrufen und Illustrator auf dem rechten Monitor laufen lassen.
Bei meinem Rechner heißt eine solche Arbeitsweise, dass der RAM zu 48% ausgenutzt wird, es ist also noch reichlich RAM vorhanden, genaugenommen über 3GB, um große Dateien zu be- und erarbeiten.
Meine Monitore sind LG Flatron W2261V, mit einem Kontrastvermögen von 20.000:1 und selbstverständlich Full HD Auflösung.
8 Das „Game“-Panel
Hier haben wir ein Stück Hardware das rein zum spielen entwickelt wurde und ist ein Logitech G-13. Das G-13 besteht nur aus G-Tasten die ergonomisch angelegt sind. Wie auch die G-Tasten an meiner Tastatur, sind auch diese frei Programmierbar. Über die mitgelieferte Software kann man sich leicht so viele Belegungsprofile anlegen wie man möchte. Nicht selten habe ich meine Tastatur schon nicht mehr beanspruchen müssen um monotone Massenarbeiten zu erledigen, denn mit einem sinnvoll und logisch angelegten Profil kann man solche Arbeiten ganz einfach blind mit Maus und G-13 erledigen.
Das schöne ist auch das man hier im Falle des Spielens ein Profil anlegen kann, welches man mit der *.exe des Spieles verknüpfen kann. Wird das Spiel aufgerufen, so lädt das G13 automatisch das Profil und verlässt dieses auch wenn man das Spiel beendet.
Insgesamt bietet das G13 satte 22 G-Tasten die pro Profil bis zu 4 Mal belegt werden können. Die einzelnen Belegungen kann man leicht durch verschiedene Hintergrundbeleuchtungen unterscheiden. Die Farbe kann übrigens selber gewählt werden.
Noch etwas… Das Display des G-13 kann mit einigen Gadgets ausgestattet werden. Hier lasse ich mir die Auslastung von CPU und RAM anzeigen. Wozu eine Ressourcen fressende Windows Side-Bar, wenn es doch auch ohne Einbußen geht?!
Ein Tipp: besonders für Video-Edition ist ein gut sortiertes Profil regelrecht Gold wert!
9. Das Grafiktablett
Ich konnte mich anfangs nur schwer daran gewöhnen, aber ohne geht es nun mittlerweile echt nicht mehr. Ich benutze ein Wacom Bamboo Fun medium, welches eine ordentliche Empfindlichkeit hat, die ebenfalls an das Arbeitsverhalten des Users angepasst werden kann. Da ich ein kräftiges Kerlchen bin habe ich die Empfindlichkeit weit herunter gestellt, sodass ich nun mit dem Stift so arbeiten kann, als hätte ich tatsächlich einen Bleistift in der Hand. Das Bamboo Fun hat auch ein paar Bedientasten, welche ich allerdings noch nie ernsthaft benutzt habe.
Benutzt man mehrere Monitore, so wird das Grafiktablett automatisch auf beide Monitore zurecht skaliert, dies verzerrt allerdings das Bedienfeld. Im Treiber kann man diese Einstellung aber ändern. Ich benutze mein Grafiktablett nur auf dem linken Monitor.
Vor kurzem hat Wacom eine neue Generation von Bamboos herausgebracht welche ein Multitouch-Bedienfeld besitzen. Mit der Hand und zwei Fingern in Maushaltung, können nun normale Mausarbeiten erledigt werden. Ich liebäugle zwar damit, aber da ich gerade erst eine frische Maus gekauft habe steht diese Neuanschaffung noch in einiger Ferne. Sollte ich jedoch in das Vergnügen kommen ein solches Grafiktabeltt auszuprobieren, so werde ich Euch natürlich meine Eindrücke schildern.
10. Die 3D Maus
Dieses schlaue kleine Teil ist nicht nur sehr stylisch, sondern bietet hohem Komfort bei 3D Anwendungen. Da ich höchst selten in 3D Programmen arbeite wird diese also auch nicht allzu oft benutzt. Meistens verwende ich die 3D Maus um mit einem Dreh am Knauf die Pinselspitzengröße in Photoshop anzupassen, bzw. zum zoomen und schieden der Arbeitsfläche.
Leider sind die Hersteller 3Dconexion sehr knauserisch was den Treiber angeht. Man kann die 4 Achsen leider nicht nach den eigenen Bedürfnissen programmieren. Sehr schade, denn dieses wunderbar und hochwertig verarbeitete Produkt könnte viel mehr Anwendung finden wenn der Treiber dies zulassen würde.
Ein Fan der 3D-Maus hat zwar einen eigenen Treiber geschrieben, um die Maus auch tatsächlich für andere Zwecke, als die ausgewählten 3D Anwendungen, zu benutzen, jedoch ist dieser inoffiziell und lässt bei der Installation die Garantie verfallen. Es bleibt zu hoffen das 3Dconexion irgendwann Einsicht findet und die Funktionalität erweitert.
11 Der Schreibtisch
Ein Schreibtisch ist mein Schreibtisch eigentlich nicht. Es ist eine 2,5m lange Arbeitsplatte mit 90er Tiefe, die ich mit 6 formschönen Beinen ausgestattet habe. Die Funktion von Schubladen übernehmen zwei Rollcontainer und ein Archievtisch, welcher 1920 ein Seitbord war.
Ich brauch einfach Platz, denn auf engem Raum zu arbeiten macht nicht nur keinen Spaß, sondern ist auch ein unnötiger Stressfaktor. Zudem kommt ausreichend Platz auch der Ordnung zu Gute.
Ich überlege derzeit noch meine Monitore, über einen Aufbau, hoch zu lagern, damit diese auch 100% auf Augenhöhe sind.
12 Der Bürostuhl
Ich benutze einen einfachen Chefsessel aus dem Baumarkt, aber verweise an dieser Stelle gerne an Ansgar Offermanns von KeepWebSimple und seinen Block: Lousiger Blick. Ansgar Offermanns hat sich eingehend mit der Thematik des rückenfreundlichen Arbeitens befasst und der optimalen Arbeitshaltung für Bürogefesselte.
Ich habe schon einige Arbeitsplätze gesehen und ich denke mittlerweile dass man anhand des Arbeitsplatzes einiges über die Arbeitsweise ablesen kann.
Ich stelle Ihnen in diesem Artikel meinen persönlichen Arbeitsplatz vor. Macintosh User werden sich wahrscheinlich über die vielen Kabel amüsieren, wenn sie meine Skizze sehen, aber als überzeugter PC User steht man natürlich darüber. Nun ans Eingemachte, aber vorab noch die Bemerkung: Dieser Artikel enthält Affiliate-Links.
Hier sehen Sie wie ich meinen Schreibtisch strukturiert habe. Die Arbeitsplatte ist insgesamt 2,5 Meter lang. Dies ist nicht nur angenehm um bei der Computer-Arbeit auch ein wenig körperliche Aktion zu haben, sondern auch um genügend Ellbogenfreiheit zu haben. Zudem findet man immer einen Platz für Notizzettel oder einen Ordner mit Unterlagen.
1. Der Rechner
Schaffe ich mir einen neuen Rechner an, dann gehe ich in einen Laden in dem ich mir den Computer nach meinen Bedürfnissen und Wünschen zusammenstellen kann. Mein aktueller ist ein i7 quad mit 6GB RAM. Der Sound ist noch on Board, da ich aber noch keine komplizierten Audioaufnahmen machen muss reicht mir dieser 64Bit Sound vollkommen aus.
Die Grafikkarte ist eine Nvidia GeForce GTX 275 mit 896MB RAM. Diese Grafikkarte wird vor allem zum spielen gekauft, bietet darüber hinaus aber auch eine perfekte Performance für sämtliche Grafik- und Videoarbeiten!
Es gibt natürlich auch Grafikkarten die rein zum Arbeiten gedacht sind, aber ernsthaft Leute, die kosten das dreifache und bieten dieselbe Performance bei weniger 3D Unterstützung.
Außerdem gibt eine solche Grafikkarte, wie die meine, einem durchaus die Möglichkeit einfach mal zu spielen.
Weiterhin befinden sich 2-mal die gleiche Samsung 1TB Festplatte im Rechner, wobei C: nur das System + sämtliche Programme enthält. Die zweite Festplatte enthält sämtliche Arbeitsdateien und Projekte, fein säuberlich in einer logischen Ordnerstruktur.
Das Thema „spielen“ wird sich sehr offensichtlich durch mein gesamtes Equipment ziehen. Das ist kein Nachteil, denn so manche Gamer Hardware wird mit höherer Präzision geboren als andere Erzeugnisse.
Weiterhin ist hier auch der Aspekt des Arbeitens gefragt, denn auf eine gewisse Art und Weise mit der Arbeit zu spielen, lässt die Arbeit einfach leichter erscheinen.
2. Die große Externe
Auf der großen Externen Festplatte, in meinem Fall eine Best Western 1TB, speichere ich Daten die ich von meinen alten Rechner noch gebrauchen konnte, sowie meine Medienbibliothek. Außerdem lagere ich hier Dateien aus die ich definitiv nicht mehr regelmäßig benutze.
3. Die kleine Externe
Die kleine Externe enthält installierte Präsentationsprogramme und ist weitestgehend leer. Muss ich jedoch mit einer größeren Datenmenge zum Kunden, so werden diese auf die kleine Externe gespielt und einfach mitgenommen. Eine größere Datenmenge bedeutet in meinem Fall mehr als 8 GB, denn diese werden bei HD Videos schnell erreicht!
Ein ordentlich großer USB Stick täte zwar auch seine Dienste, kommt für mich aber nur für private Zwecke in Frage!
4. Der Sound
Ich habe noch nie eine Dolby Anlage besessen und bin durchaus ein Freund vom guten alten Stereo. Meine Trust Boxen bieten mir absolut guten Stereo Sound mit Subwoofer Unterstützung und ist daher weder ein großer Kostenfaktor, noch ein großes Thema in der Anschaffung.
5. Die Maus
So Freunde, ans Eingemachte! An dieser Stelle präsentiere ich meine neueste Anschaffung. Nachdem meine gute, alte, optische Logitech 400EX Maus nach 7 Jahren, höchst zuverlässigen Dienst, ihre Funktionstüchtigkeit aufgegeben hat, dachte ich mir ich probier mal den direkten Konkurrenten aus.
Die Neue ist also eine Razor Naga.
Diese Maus wurde für MMO Gamer entwickelt und hat neben den Standarttasten 12 weitere Tasten, welche über den rechten Daumen bedient werden.
Ich bin zwar kein MMO Gamer, jedoch sind diese 12 Tasten absolut frei zu programmieren. Über den Treiber kann ich mir wahlweise ganze Makros samt Zeitverzögerung aufzeichnen, oder einfach nur einen Tastendruck zuweisen. Gerade bei Arbeiten mit Photoshop bin ich dazu übergegangen Tastenkombinationen, bei denen man sich die Hand auf spreizt, als Makro auf eine meiner vielen Extratasten zu binden… und Extratasten, davon habe ich verdammt viele, wie Sie sehen werden wenn Sie weiterlesen.
Ein weiterer Vorteil dieser Maus ist, dass die mittlerweile üblichen, Vor- und Zurück-Tasten über den Zeigefinger bedient werden und nicht über den Daumen. An meiner alten Logitech Maus konnte ich nur die Zurück-Taste nutzen, da ich ansonsten verkrampft umgreifen musste.
Eine Sehnenscheidenentzündung im rechten Arm, nach einem Tag harter, verkrampfter Arbeit, brachte mich letztendlich dazu die Razor Naga zu kaufen.
Noch ein Vorteil der Razor Naga ist die Ablagefläche für den rechten Ringfinger. Die dadurch entstehende Handhaltung macht die Arbeit sehr viel unverkrampfter!
Die Maus hat auch eine blaue LED Beleuchtung, diese kann im Treiber auch abgestellt werden. Optimal wäre es gewesen diese Option als Schalter an der Mausunterseite zu installieren.
6. Die Tastatur
Nun zu meinem absoluten Liebling und der wahrscheinlich besten Anschaffung in Sachen PC-Peripherie. Meine Tastatur ist eine Logitech G11. Diese Tastatur wurde zwar mittlerweile zwei Mal weiterentwickelt, jedoch ging die Evolution mehr in Richtung eines kleinen Vollfarbdisplays und sehr auf Kosten der sog. G-Tasten.
Die G-Tasten sind die Extratasten, welche ebenfalls absolut frei belegt und programmiert werden können. Über einen Tastendruck kann ich zwischen drei verschiedenen Profilen hin und herschalten, sodass die 18 Extratasten insgesamt 54 Befehle beherbergen können. Die G-Tasten sind in drei untereinander angeordneten sechserblöcken angeordnet.
Als Beispiel verwende ich die obersten drei G-Tasten Standardmäßig für die Shortcuts: STRG+A, STRG+C, STRG+V. Die zweite Reihe beinhaltet die Shortcuts: STRG+X, STRG+Z und das obligatorische ESC.
Weiterhin hat diese Tastatur die Möglichkeit die Windows Menü-Taste zu deaktivieren. Dies nennt sich dann Gaming-Mode, bringt aber auch viel in einem langen Workflow.
Die G11 hat eine Hintergrundbeleuchtung welche blau daher schimmert, zwei verschiedene Intensitäten hat, aber trotzdem recht schwach ist.
Ansonsten hat die G11 Bedientasten für den Windows Media Player und die Möglichkeit die Lautsprecherboxen abzustellen.
Besonders wichtig, an einer Tastatur, ist mir das die einzelnen Tasten einen ordentlichen Anschlag haben. Viele neue Tastaturen werden im Laptop Stil produziert, sind Ultra flach und benötigen lediglich einen leichten Anschlag, zudem sind die Tasten meistens sehr gequetscht. Meine G11 hingegen ich groß, hoch und hat ordentlich große Tasten, die ich wunderbar mit meinen großen Händen bedienen kann. Weiterhin sind die Tasten mit einem breiten Spalt voneinander getrennt, wodurch ich auch problemlos blind tippen kann.
7 Die Monitore
Ganz recht, es sind zwei, wobei ich den Ankauf eines dritten auch nicht ausschließe. Wer einmal angefangen hat auf mehr als einem Monitor zu arbeiten, der wird sich kaum mehr mit nur einem Monitor begnügen können, denn das Arbeiten auf zwei Monitoren erweist sich als wesentlich strukturierter, übersichtlicher und einfach komfortabler.
Anhand meiner Arbeitsplatzskizze sehen Sie wie ich meine Peripherie auf die beiden Monitore aufgeteilt habe. Den rechten Monitor benutze ich als Ablage für aktuelle, aber temporäre, Dateien. Zudem verrichte ich hier Schreibarbeiten.
Illustriere ich dann arbeite ich mit dem Grafiktablett auf dem linken Monitor. Besonders gut kommen die beiden Monitore beim Cross-Media Arbeiten. So kann ich mir links Photoshop aufrufen und Illustrator auf dem rechten Monitor laufen lassen.
Bei meinem Rechner heißt eine solche Arbeitsweise, dass der RAM zu 48% ausgenutzt wird, es ist also noch reichlich RAM vorhanden, genaugenommen über 3GB, um große Dateien zu be- und erarbeiten.
Meine Monitore sind LG Flatron W2261V, mit einem Kontrastvermögen von 20.000:1 und selbstverständlich Full HD Auflösung.
8 Das „Game“-Panel
Hier haben wir ein Stück Hardware das rein zum spielen entwickelt wurde und ist ein Logitech G-13. Das G-13 besteht nur aus G-Tasten die ergonomisch angelegt sind. Wie auch die G-Tasten an meiner Tastatur, sind auch diese frei Programmierbar. Über die mitgelieferte Software kann man sich leicht so viele Belegungsprofile anlegen wie man möchte. Nicht selten habe ich meine Tastatur schon nicht mehr beanspruchen müssen um monotone Massenarbeiten zu erledigen, denn mit einem sinnvoll und logisch angelegten Profil kann man solche Arbeiten ganz einfach blind mit Maus und G-13 erledigen.
Das schöne ist auch das man hier im Falle des Spielens ein Profil anlegen kann, welches man mit der *.exe des Spieles verknüpfen kann. Wird das Spiel aufgerufen, so lädt das G13 automatisch das Profil und verlässt dieses auch wenn man das Spiel beendet.
Insgesamt bietet das G13 satte 22 G-Tasten die pro Profil bis zu 4 Mal belegt werden können. Die einzelnen Belegungen kann man leicht durch verschiedene Hintergrundbeleuchtungen unterscheiden. Die Farbe kann übrigens selber gewählt werden.
Noch etwas… Das Display des G-13 kann mit einigen Gadgets ausgestattet werden. Hier lasse ich mir die Auslastung von CPU und RAM anzeigen. Wozu eine Ressourcen fressende Windows Side-Bar, wenn es doch auch ohne Einbußen geht?!
Ein Tipp: besonders für Video-Edition ist ein gut sortiertes Profil regelrecht Gold wert!
9. Das Grafiktablett
Ich konnte mich anfangs nur schwer daran gewöhnen, aber ohne geht es nun mittlerweile echt nicht mehr. Ich benutze ein Wacom Bamboo Fun medium, welches eine ordentliche Empfindlichkeit hat, die ebenfalls an das Arbeitsverhalten des Users angepasst werden kann. Da ich ein kräftiges Kerlchen bin habe ich die Empfindlichkeit weit herunter gestellt, sodass ich nun mit dem Stift so arbeiten kann, als hätte ich tatsächlich einen Bleistift in der Hand. Das Bamboo Fun hat auch ein paar Bedientasten, welche ich allerdings noch nie ernsthaft benutzt habe.
Benutzt man mehrere Monitore, so wird das Grafiktablett automatisch auf beide Monitore zurecht skaliert, dies verzerrt allerdings das Bedienfeld. Im Treiber kann man diese Einstellung aber ändern. Ich benutze mein Grafiktablett nur auf dem linken Monitor.
Vor kurzem hat Wacom eine neue Generation von Bamboos herausgebracht welche ein Multitouch-Bedienfeld besitzen. Mit der Hand und zwei Fingern in Maushaltung, können nun normale Mausarbeiten erledigt werden. Ich liebäugle zwar damit, aber da ich gerade erst eine frische Maus gekauft habe steht diese Neuanschaffung noch in einiger Ferne. Sollte ich jedoch in das Vergnügen kommen ein solches Grafiktabeltt auszuprobieren, so werde ich Euch natürlich meine Eindrücke schildern.
10. Die 3D Maus
Dieses schlaue kleine Teil ist nicht nur sehr stylisch, sondern bietet hohem Komfort bei 3D Anwendungen. Da ich höchst selten in 3D Programmen arbeite wird diese also auch nicht allzu oft benutzt. Meistens verwende ich die 3D Maus um mit einem Dreh am Knauf die Pinselspitzengröße in Photoshop anzupassen, bzw. zum zoomen und schieden der Arbeitsfläche.
Leider sind die Hersteller 3Dconexion sehr knauserisch was den Treiber angeht. Man kann die 4 Achsen leider nicht nach den eigenen Bedürfnissen programmieren. Sehr schade, denn dieses wunderbar und hochwertig verarbeitete Produkt könnte viel mehr Anwendung finden wenn der Treiber dies zulassen würde.
Ein Fan der 3D-Maus hat zwar einen eigenen Treiber geschrieben, um die Maus auch tatsächlich für andere Zwecke, als die ausgewählten 3D Anwendungen, zu benutzen, jedoch ist dieser inoffiziell und lässt bei der Installation die Garantie verfallen. Es bleibt zu hoffen das 3Dconexion irgendwann Einsicht findet und die Funktionalität erweitert.
11 Der Schreibtisch
Ein Schreibtisch ist mein Schreibtisch eigentlich nicht. Es ist eine 2,5m lange Arbeitsplatte mit 90er Tiefe, die ich mit 6 formschönen Beinen ausgestattet habe. Die Funktion von Schubladen übernehmen zwei Rollcontainer und ein Archievtisch, welcher 1920 ein Seitbord war.
Ich brauch einfach Platz, denn auf engem Raum zu arbeiten macht nicht nur keinen Spaß, sondern ist auch ein unnötiger Stressfaktor. Zudem kommt ausreichend Platz auch der Ordnung zu Gute.
Ich überlege derzeit noch meine Monitore, über einen Aufbau, hoch zu lagern, damit diese auch 100% auf Augenhöhe sind.
12 Der Bürostuhl
Ich benutze einen einfachen Chefsessel aus dem Baumarkt, aber verweise an dieser Stelle gerne an Ansgar Offermanns von KeepWebSimple und seinen Block: Lousiger Blick. Ansgar Offermanns hat sich eingehend mit der Thematik des rückenfreundlichen Arbeitens befasst und der optimalen Arbeitshaltung für Bürogefesselte.
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