Montag, 15. Februar 2010

Geotagging - Der Nachtrag

Geotagging – Der Nachtrag

Bei meiner Recherche über Geptagging Hardware, habe ich ein oft gekauftes Gerät gefunden worüber leider nicht viel zu lesen war. Auch Kundenrezensionen vielen sehr knapp aus. Da dieses Gerät der Marke Jobo allerdings zu den Bestsellern gehört, habe ich per E-Mail Kontakt mit dem Hersteller aufgenommen und die Frage gestellt ob ihr Produkt Jobo PhotoGPS nur an DSLR-Kameras verwendet werden kann oder auch bei Kompaktkameras funktioniert.
Bei dem beschriebenen Bilora Produkt, aus dem Hauptartikel, lies sich sehr schnell herausfinden, das ihr Gerät nur bedingt mit Kompaktkameras zusammenarbeitet.
Knapp eine Woche nachdem ich die Mail losgeschickt habe, bekam ich heute eine Antwort des Firmeneigenen Auszubildenden, die ich Euch nicht vorenthalten will:


Sehr geehrter Herr Eichler,

vielen Dank für Ihr Interesse.
Das photoGPS funktioniert mit jeder Kamera, die einen Blitzschuh mit Mittelkontakt besitzt.
Für Sony und Minolta Kameras besitzen wir einen Blitzschuhadapter.

Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen / with kind regards

Name des Azubis
Auszubildender


Als ehemaliger Azubi und ehemaliger Teilzeit-Ausbilder, freue ich mich für den Azubi das er an Kundenfragen herangelassen wird, vor allem wenn in der E-Mail steht das ein Artikel über das Thema geschrieben wird, welcher auf einem Blog veröffentlicht wird, aber in dem Moment wo ich eine Antwort von einem Azubi bekomme, frage ich mich natürlich: Azubi für was? Einzelhandel? Großhandel? Fotograf? Fototechnik? Foto-Medien-Laborant?



Jetzt zum Gerät:

Jobo Photo-GPS


Der Jobo PhotoGPS, wird auf den Blitzschuh geschoben und hält also nun Kontakt mit der Kamera mittels Mittenkontakt. Der Stromverbrauch ist sehr gering da die Batterie, bzw. Akku nur dann Strom verbraucht wenn der Kameraauslöser betätigt wird.
Die Aufnahmezeit der Daten beträgt lauf Hersteller nur 0,2 Sekunden. Die Speicherkapazität des internen Speichers fasst leider nur 1.000 Geodaten. Das heißt man sollte auf längeren Reisen oder Aufenthalten einen Laptop im Gepäck haben um die Daten nach einem Tag, oder auch zwei, oder drei, auch Auslesen zu können.
Die Daten des Jobo PhotoGPS können sowohl in JPEG als auch in RAWs mit entsprechender XMP Datei geschrieben werden. Das Kombinieren der Geo-Informationen mit den Fotos erfolgt wie üblich, nachträglich am PC, mittels der mitgelieferten Software.
Auf der Herstellerseite kann auch passende Software für Mac-User heruntergeladen werden.
Die Genauigkeit der Daten liegt bei mittelmäßigen 10 Metern Radius, allerdings sprechen Benutzer des Gerätes auch von 50m bis 150m Radius. Ein Korrigieren per Hand wird also gegebenenfalls nicht wegfallen können.

Kundenrezensionen über den Jobo PhotoGPS sprechen eindeutig, sowie kurz und knapp, ihre Zufriedenheit aus.

Anzumerken sei noch, das der Jobo PhotoGPS, zuerst aufgeladen werden muss, bevor er in Gebrauch genommen wird. Das Kombinieren der Daten mit den entsprechenden Fotos sei wohl kein Problem und schnell und einfach durchführbar.

Negativ wurde erwähnt das der Jobo Empfänger sehr locker auf dem Blitzschuh sitzt, er sollte also mit ausreichend Isolierband befestigt werden. DSLR Nutzer, besonders die Oldschool-Fraktion, wird darin kein Problem sehen, da Isolierband früher zur Standardausrüstung eines Fotografen gehörte. Neukunden der Fotobranche, insbesondere Kompaktkamera-Nutzer, werden dies eher befremdlich empfinden.

Mein Fazit: Der Jobo PhotoGPS sollte für den Hobbygebrauch durchaus ausreichend sein, ist aber für längere Reisen oder Vielknipser nur bedingt zu gebrauchen.

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